In den letzten Wochen wurde in der 4a viel gebastelt, gekleistert und gemalt. Heraus kamen viele schöne Skulpturen, z.B. Tiere und Fahrzeuge. Eine Auswahl könnt ihr hier bewundern.

 

 

 

Ein Fall für die Krähenfort-Detektive

 

„Sssschschsch!“, zischte die Klapperschlange bedrohlich. Wie kam sie nur in mein Zimmer? überlegte Sera. Sie wollte schreien, doch ihre Kehle war wie zugeschnürt. Schweißgebadet wachte Sera auf. Sie hatte nur geträumt! Puh! Die Klapperschlange war zum Glück nur das Ohr ihres Kuscheltierschafes gewesen und das Zischen war auch kein Zischen gewesen, sondern ihr Wecker, der wahrscheinlich schon den ganzen Zirkus aufgeweckt hatte. „Exakt 2 Minuten und 28 Sekunden klingelst du schon“, meinte sie mit einem Blick auf ihren Nachttisch. Dort hatte sie Striche aufgezeichnet, bei wie viel Sekunden, Stunden oder Minuten der Wecker wie weit vorgerückt war. Ihr Wecker vibrierte nämlich, wenn er klingelte. Beim Vibrieren rückte er immer ein Stück vor. Er stand schon auf kipp. Da war auch schon das befürchtete „Rumms!“ zu hören. Sera tastete den Boden nach dem Wecker ab. Plötzlich verstummte das Klingeln. Sie hatte wohl den richtigen Knopf gefunden. Seufzend stand sie auf. Aufstehen war nun gar nicht ihr Ding. Da hörte sie plötzlich einen Aufschrei. Schlaftrunkend tappte sie ans Fenster, hinter dem Sam versuchte Wotan, einen der Hunde, zu dressieren. Dieser hatte aber genug gehabt und Sam in die Hand gebissen. Sera wohnte im Zirkus „Krähenfort“. Dort traten nur Pferde auf. Dieser Zirkus war also ein Pferdezirkus, weshalb Sera auch stolze Besitzerin eines wunderschönen Mustanghengstes namens Tarik war. „Du bist ja schon aufgestanden. Respekt!“, ertönte da eine Stimme hinter ihr. In der Tür stand Maxim. Hinter ihm tauchte jetzt auch Caty auf. „Bin gleich da!“, versicherte Sera und kramte ihre Haarbürste aus einem kleinen Schränkchen.

 

Als sie fertig war rannte sie nach draußen, wo sie beinahe mit Sam zusammen stieß. „Hoppla, wieso hast du’s denn so eilig?“ „Verschlafen“, war die knappe Antwort über die Schultern, während sie auf die Wägen mit den Ställen zu rannte. Dort traf sie tatsächlich auf Caty die gerade eine Schubkarre voller Mist vor sich herschob. „Da bist du ja endlich! Wir dachten schon du wärst im Waschbecken ertrunken.“ Sera tat, als überlegte sie. „Fast“, meinte sie dann und grinste bis über beide Ohren. Auch Maxim gefolgt von Finnley trat aus einem Wagen. Er hatte Dancers Führstrick in der Hand. Das andere Ende war an Dancers Halfter befestigt. „Jetzt lauf doch mal“, klang da Charlottes Stimme dumpf aus dem Wagen, vor dem Finnley stand. Als Finnley zur Seite gegangen war tauchte nicht nur Charlotte, sondern auch ihre Zwillingsschwester Louisa in der Tür auf. Jetzt war das ganze Krähenfort-Team zusammen. Nun verschwand auch Sera in einem der Wagen, um Tarik zu holen. Der Hengst wieherte erfreut, als sie ihm das Halfter umlegte. Als die Kinder alle Pferde auf eine ausgeliehene Weide gebracht hatten, rannten alle sechs zu Danny, der schon zwei Krüge mit Zitronenwasser in den Händen hielt. Gierig stürzten sich sechs ausgetrocknete Münder auf das Kalte Wasser. „Ich kann nicht mehr!“, stöhnte Finnley, der Älteste der Kinder. „Ihr habt aber noch viel zu tun“, meinte Danny und sah in zwölf verdutzte Augen. „Noch mehr?“, fragte Charlotte ungläubig. „Was denkt ihr denn? Pferde auf die Koppel bringen plus Ställe ausmisten und alle Tiere füttern ist noch längst nicht alles, was ihr machen müsst!“ Finnley stöhnte auf. „Was denkst du eigentlich? Der Weg bis zur Koppel ist sowas von weit!“, beschwerte er sich. Danny zuckte die Achseln. „Kann ich nichts für“, meinte er, nahm die Glaskannen und verschwand im nächststehenden Wagen. „Weiß jemand von euch, was wir machen müssen?“, fragte Louisa. Bevor sie eine Antwort der anderen Kinder bekommen konnte, schallte es schon aus dem Wagen, in dem Danny gerade verschwunden war: „Zwei Jungs waren vorhin da, die nach euch gefragt haben.“ Finnley fragte verwundert: „Nach uns?“ Danny streckte den Kopf aus einem Fenster und nickte. „War es das, was wir noch machen müssen?“, fragte Sera. „Jawoll!“, meinte Danny, zufrieden darüber, dass die Krähenfortdetektive es herausgefunden hatten. Die Krähenfortdetektive waren alle Kinder des Krähenfortzirkus. Außer Kontessa, die, wie die anderen Krähenfortkinder fanden, zu zickig für die Bande war. Die Bande löste jeden Fall, der ihnen aufgetragen wurde. Da sie erst gerade in dieser Stadt angekommen waren, hatten sie unter jedes Plakat des Krähenfortzirkus ein Flugblatt von ihnen gehängt. „Wo sind sie denn jetzt? Nach Hause gegangen?“, fragte nun Caty. Danny schüttelte den Kopf. „Vor dem Zelt“, meinte er. Sofort rannten Finnley, Caty, Maxim, Charlotte, Louisa und Sera zum Zelt, vor dem tatsächlich zwei Jungs standen. „Seid ihr die Krähenfortdetektive?“, fragte der Kleinere von beiden. „Mit wem anderes reden wir nicht!“, fügte er noch eilig hinzu. „Halt die Klappe Luke!“, zischte der andere. An die Zirkuskinder gewandt meinte er: „Hallo, ich bin Joe Cowell. Das ist mein kleiner Bruder Luke. Ich bin acht Jahre alt und er“, Jow zeigte auf Luke, „Ist fünf.“ Finnley streckte seine Hand aus. „Freut mich. Ich bin Finnley, der Anführer der Krähenfortdetektive.“ Joe nahm Finnleys Hand und schüttelte sie kräftig. „Wollen wir zur Sache kommen. Weshalb seid ihr hergekommen?“ Als hätte Joe jahrelang auf diesen Moment gewartet, platze er heraus: „Ein Mann will meinen Hund kaufen!“ Charlotte und Maxim konnten sich ein Lachen nicht verkneifen. „Ja und… noch was?“ Joe schüttelte den Kopf. „Nö!“ Finnley drehte sich langsam zu den anderen um, die er der Reihe nach mit einem hilfesuchenden Blick anguckte. Erst Maxim, dann Caty, dann Charlotte, dann Sera und nun auch Louisa. Alle mussten sich bemühen nicht unter einer Lachexplosion zu leiden. Alle hatten nämlich schon einen riesengroßen Lachkrampf. „Ähm… Das ist in der Tat sehr schlimm… aber ich fürchte, dass wir dagegen nichts machen können“, sagte Finnley. „Aber…“ Joe sah sehr enttäuscht aus und Luke traten beinahe die Augen aus dem Kopf, so musste er sich bemühen nicht los zu weinen. Finnley schluckte. Da hatte er wohl was Falsches gesagt. „Äh… also so… so… war das eigentlich… nicht gemeint!“ Die beiden Kinder schienen wieder Hoffnung zu schöpfen. „Es ist aber doch noch etwas“, sagte Joe da plötzlich in die Stille hinein. Alle sechs schauten ihn gebannt an. „Da ist so ein großer Mann gekommen. Erst wollte er den ganzen großen Hof haben. Aber Mama wollte ihn nicht verkaufen. Obwohl wir knapp bei Kasse sind, wie Mama immer sagt. Dann wollte er Pronto kaufen. Mama hat gesagt, sie überlegt es sich. Jetzt kommt aber das Komische: viele andere Leute haben auch von ihm erzählt. Er wollte immer das Grundstück haben. Durfte er es nicht, wollte er ein Tier.“ Als er geendet hatte, starrte er in sechs verdutzte Augenpaare. „Wisst ihr, ich habe meinen Hund Pronto genannt, weil er so schnell ist. Pronto heißt auf Italienisch nämlich schnell oder Beeilung oder sowas… auf jeden Fall ist er ein Schäferhund!“ Joe schien wirklich stolz auf seinen lebendigen Besitz zu sein. „Okay und jetzt?“, fragte Finnley. Sera stieß ihren Bruder in die Rippen. „Hohlnuss, Mensch! Was denkst du denn, weshalb sie wohl hergekommen sind?“ Als Finnley ihr keine Antwort gab, da er sich immer noch vor Schmerzen die Seite rieb, antwortete Sera schließlich selbst: „Das wollen sie doch von uns wissen, Finn!“ Das sagte sie in einem sehr genervten Ton. „Weiß ich doch, weiß ich doch!“, brummte Finnley. „Hättest mir trotzdem nicht die Rippen brechen müssen!“, fauchte er noch hinzu. „Was ist denn los Finnley?“, fragte da plötzlich eine helle aufgeregte Stimme. Die Krähenfortdetektive drehten sich um und stöhnten innerlich auf. Schließlich war die Stimme von Kontessa nicht zu verwechseln. „Nichts“, stöhnte Finnley und schloss die Augen. Die hatte ihm gerade noch gefehlt.  „Ach komm! Es ist doch irgendetwas. Das kannst du mir doch ruhig sagen.“ Finnley machte die Augen wieder auf und sagte: „Ja Kontessa, es ist etwas. Du hast beim Pferderausbringen nicht geholfen! Ebenso wenig beim Futtermachen!“ Das Lächeln, das Kontessa stets für Finnley übrig hatte, versagte für einen Moment. „Oh, das tut mir aber Leid“, meinte sie mit schmeichelhaften Augen. „Was ist das denn für eine doofe Zicke?“, fragte Luke etwas zu laut, wofür er von seinem Bruder Blicke bekam, die aus funkelnden Augen stammten. Hätte Luke diese Blicke gesehen, hätte er auch die Reaktion von Kontessa voraussehen können. „Pah!“, schnaubte sie, „Schau dich mal lieber an. Du siehst aus wie ein Ferkel – frisch aus dem Stall!“ Mit diesen Worten rauschte sie davon. „Wie schon gesagt: Blöde Zicke!“, rief Luke ihr noch hinterher. Doch Kontessa hörte ihn schon nicht mehr. „Sag mal, spinnst du eigentlich?!“, fauchte Joe Luke an. Der Kleine warf ihm einen bitterbösen Blick zu. „Sei doch lieber froh, dass ich dich vor der gerettet habe“, schniefte er und wischte sich mit dem Ärmel die Nase. „Man putzt sich nicht mit dem Ärmel die Nase“, sagte Joe kühl und wandte sich wieder den Krähenfortdetektiven zu. Charlotte lief zu Luke hinüber, der sich sofort an sie kuschelte. Wie ein kleines Kind trug sie ihn auf dem Arm zu den anderen. „Also, kommen wir zum Thema zurück. Wir sind gerade, dank Kontessa, vom Kurs abgekommen und zerschellen gleich am Riff“ Auch wenn Luke nicht verstand was das heißen sollte, konnte er schon wieder kichern. „Wenn jemand ein Grundstück haben will, dann will man doch nur ein Grundstück. Aber doch kein Tier! Wieso also will der Mann dann ein Tier, wenn er kein Grundstück bekommt?“Die Kinder grübelten und grübelten, doch ihnen fiel einfach nichts ein, weshalb der Mann sich so komisch verhalten haben könnte. „So wird das nichts“, beschloss Maxim irgendwann, „Wir müssen den Mann beschatten. Wie sah er denn aus?“ „Groß… breit… er hatte schwarze Haare, eine Sonnenbrille auf, einen Kaputzenpulli an, darüber eine Jacke...“Mitten im Aufzählen unterbrach Finnley Joe. „Welche Farbe hatten die Sachen?“, wollte er wissen. Doch bevor Joe antworten konnte, tat es Sera. Sie antwortete ihm nicht wirklich, aber meinte etwas Anderes. „Psst!“, zischte sie. Die Kinder versteckten sich im Zelt. Nur Luke und Joe standen noch draußen. Maxims Kopf erschien in der Zeltöffnung. „Ssscht!“ Er winkte sie zu sich. „Joe, hey Joe! Kommt!“ Nun verschwanden auch die beiden im Zelt. Vor ihnen tauchte nun ein großer, breiter, stämmiger Mann mit Kaputzenpulli, Jacke, Gummistiefeln und einer Jeans auf. Er hatte schwarzes Haar. Er sah ganz und gar so aus wie Joe den komischen Mann beschrieben hatte. Alle Kinder hatten ihn natürlich sofort erkannt. „Was will der denn hier?“, flüsterte Louisa. Da kamen auch Kontessa und ihre Mutter Maddy an. Kontessa schien sich gerade bei dem Mann einschleimen zu wollen. Dieser jedoch diskutierte gerade wild mit Maddy. „Ich sagte ihnen doch: 3000 für den Schwarzen. Dieses Tier gehört aber nicht uns, werter Herr. Das habe ich ihnen auch schon gesagt!“ Beide schienen sehr aufgebracht zu sein. „Und wer ist der Besitzer?“, fragte der Mann. „Es ist eine Besitzerin. Ein Mädchen. Zehn Jahre alt“, war die Antwort. Die Kinder im Versteck guckten sich an. Von ihnen gab es nur zwei, die ein schwarzes Tier besaßen. Sera und Charlotte. Sera ihren Hengst und Charlotte einen Hund. „Oh nein!“, stöhnte Charlotte. „Bestimmt meint er Rascal! Schließlich wollte der auch Pronto – einen Hund“, meinte Maxim, der einer Maschine, die jeden Zusammenhang, den es gab, herausfinden konnte, glich. „Du machst mir ja sehr viel Mut“, knurrte Charlotte. „Willst du etwa lieber, dass Tarik dran ist?“, fragte Sera. „Nein, natürlich nicht“, stieß Charlotte diesen Verdacht weit von sich. Doch da rief Maddy auch schon die Auflösung. „Sera, Sera! Komm mal bitte her!“ Sera schluckte. Es war also doch ihr geliebter Tarik gewesen? Sie hätte es sich doch denken müssen! 3000€ für einen Hund? Nie und nimmer!

 

„Ach komm! 3000€ nur für nur so ein Pferd?“ Der Mann lächelte hinterlistig. „Wenn es nur so ein Pferd ist, wieso wollen sie es denn dann?“, fragte Finnley mutig.  Sie waren alle aus dem Zelt gekommen. Auch Luke und Joe. Sie hatten sich vor dem Großen aufgebaut. Auch wenn sie zu acht waren, Sera hatte trotzdem Angst. Nicht nur vor dem großen Mann, nein, auch um Tarik. Schließlich schwebte er in der Gefahr, bald in den Händen des Riesen zu sein. Die Verzweiflung stieg wie ein schwarzer Schatten in ihr auf. Langsam, aber doch so schnell, erklomm sie ihren Körper und biss sich in ihrer Seele fest. Diese Vorstellung war einfach schrecklich und abscheulich. „So viel Geld! Dein Zirkus wird Jahre – ich betone: Jahre – davon leben können!“ „Nein!“, sagte nun auch Sera. Sie hatte immer noch ein mulmiges Gefühl. Trotzdem! Für ihren geliebten und treuen Gefährten würde sie wirklich alles tun. Wirklich alles! Da ging plötzlich auch Kontessas Mutter auf die Seite des Riesen. „Ach Sera. Der Krähenfortzirkus wird dieses Geld brauchen. Ein neues Pferd bekommst du dann doch auch.“ Sera kniff die Augen so zusammen, dass sie sich zu Schlitzen verformten. „Ich will aber nicht irgendein Pferd. Ich behalte Tarik!“, stieß sie mit vor Wut zitternder Stimme hervor. „Ach komm! Überleg es dir, Sera! Du könntest verhindern dass der ganze Zirkus nicht pleitegehen wird“, mischte sich nun auch Kontessa ein. Die Kinder wussten genau, dass Kontessa Sera nur ein schlechtes Gewissen einreden wollte. Sera ignorierte sie aber einfach und guckte den riesen unverwandt an. Da sah er auch Luke und Joe. „Euch kenne ich doch“, murmelte er in seinen Bart. „Wir kennen dich auch“, meinte Luke, „Du warst der blöde Mann, der nicht mal gemerkt hat, dass Joe und ich dir einen Popel an die Jacke geschmiert haben!“ Joe klatschte sich mit der flachen Hand gegen die Stirn. Als der Mann Luke aus seinen dunklen Augen anschaute, als wolle er ihn töten, zeigte Luke schnell auf Joe. „Der hatte die Idee!“ Nun wanderte der Töte-Blick zu Joe. „Das… das… mein Bruder erzählt nur Quatsch! Wirklich, Mister!“ Der grimmige Blick des Mannes änderte sich zu einem Lächeln um. Dann zu einem breiten Grinsen. „Hey, das haben wir früher auch immer gemacht. Als wir so alt waren wie ihr. Ich bin übrigens Steven. Meinen Nachnamen verrate ich euch noch.“ Als er an den Kindern vorbei schlenderte, flüsterte er noch: „Wenn wir alleine sind.“ Dann zwinkerte er ihnen noch zu, bevor er in dem großen Zelt verschwand. Verdutzt liefen die Kinder ihm nach. Kontessa und ihre Mutter blieben draußen. Zum Glück! „Habt ihr ein Detektivbüro oder sowas?“, fragte Steven, kaum dass alle Kinder bei ihm standen. „Moment mal!“, konnte Finnley endlich Wiederspruch leisten. „Wieso wollen sie Grundstücke kaufen – dann doch nicht – aber dafür ein Tier?“ Steven seufzte. „Das kann ich euch dann alles sagen. Erst mal müssen wir aber alleine sein.“ Alle schauten zu Finnley. Dieser seufzte noch lauter als Steven und nickte dann. „Einverstanden!“

 

Finnley schob die Tür ihres Detektivwagens auf. „Da wären wir“, präsentierte er den selbst eingerichteten Wagen. „Schön habt ihr es hier“, stellte Steven fest. Er ließ sich auf einen freien Platz des Sofas fallen, das unter seinem Gewicht laut ächzte und stöhnte. „Uns gefällt es hier auch sehr“, meinte Louisa. „Wir waren hier schon länger nicht mehr. Ich glaube wir haben nicht einmal mehr etwas Essbares im Schrank.“ Sie sprang auf, doch ihre Schwester hielt sie am Arm fest. „Das ist jetzt doch nicht wichtig, Lou! Wir wollen doch unseren Gast ohne Nachnamen nicht warten lassen, oder?“ Die Kinder nickten. Nur Luke krähte: „Dooooch!“ Joe seufzte. „Geh einfach raus, ja?“ „Nöööö!“, war die Antwort. „Doch! Du gehst! Raus!“ Joe wurde langsam zornig. Mit einem letzten düsteren Blick verschwand Luke. „Ihr seid doch alle voll blöd!“, rief er noch. „Kleine Brüder sind sowas von nervig!“ Joe ließ sich in einen Sessel fallen. „Nicht nur kleine Brüder!“, meinten Sera und Caty im Chor. Finnley fasste sich an die Stirn. „Wollen wir vielleicht mal zurück zum Thema kommen, Klatschbacken?“ Bevor die beiden Mädchen antworten konnte, sagte Steven: „Meinen Namen wolltet ihr doch wissen?“ Alle Kinder nickten heftig mit dem Kopf. „Also, ich bin Steven Dacotta.“ Die Kinder sahen sich an. „Steven Dacotta? Wirklich? Sind sie wirklich Mr. Dacotta?“, fragte Finnley, der als erstes die Sprache wiedergefunden hatte. Der Mann nickte und schob seine Kapuze nach hinten. „Dass ein Bauernjunge das erleben darf…“ Joe schien ganz schön aus der Fassung gebracht zu sein. Steven Dacotta! Nach Sherlock Holmes der bekannteste Detektiv der Welt stand geradewegs vor ihm. Unglaublich! „Also, wir haben uns ja nicht zum Bestaunen getroffen, sondern wegen eines Falls“, meinte der Detektiv gleichgültig. Finnley nickte nur abwesend. Was sollte er sagen? Ihm gestehen, dass sie glaubten er wäre irgendein Bösewicht gewesen? Ihn fragen weshalb er sich so merkwürdig benommen hatte? Ihm etwas zu trinken oder essen anbieten? Da ging plötzlich die Tür einen Spalt breit auf. Lukes Kopf kam zum Vorschein. „Darf ich wieder…“ Das Wort reinkommen blieb ihm im Hals stecken, als er Mr. Dacotta sah. Erst blieb er stocksteif stehen. Doch dann rannte er zu ihm und küsste ihm die Füße, so wie er es mal im Fernsehen gesehen hatte. Joe rannte zu ihm und zog ihn hoch. „Das macht man nicht!“, zischte er, „Mach lieber die Tür zu!“ Widerwillig tat Luke das. Man sah, dass Dacotta sich ein Lachen verkneifen musste. Währenddessen hatte Finnley sich endlich entschieden, was er sagen wollte: „Ähm… weshalb haben sie sich vorhin, also in den letzten Tagen, eigentlich so… naja… so… ich sage jetzt mal komisch benommen?“ Steven machte ein erstauntes Gesicht. Doch dann fiel ihm anscheinend ein, was Finnley meinte. „Achso! Da meinst du das mit den Höfen und Tieren und so?“ Caty nickte anstelle von Finnley heftig mit dem Kopf. „Also, das war so: Ihr wisst ja, ich bin Detektiv. Ich habe vor ein paar Wochen eine Fährte von zwei oder mehr Dieben aufgeschnappt und bin nun beim Verfolgen. Sie wollen hier in den Ort. Nämlich wegen euch. Sie wollen von euch den schwarzen Hengst stehlen! Von anderen Höfen wollen sie auch ein Tier stehlen oder den Hof kaufen und wenn die Besitzer ausräumen, Sachen stehlen! Ich weiß aber nicht, bei welchen Höfen was gemacht werden soll. Ich bin also verkleidet zu den betroffenen Höfen gegangen und wollte ihr Grundstück kaufen. Natürlich nicht wirklich. Ich wollte nur sehen, wie sehr die Leute an ihren Häusern hängen. Die Tiere wollte ich wirklich kaufen und in Sicherheit bringen. Ich mag Tiere nämlich sehr gerne! Auch das Pferd wollte ich kaufen. Aber da ist ja jemand zu hartnäckig!“ Er grinste. „Wie auch immer, ich habe mir schon gedacht, dass das bei euch Spürnasen nicht einfach wird. Ich dachte mir schon, dass ihr bereits von mir gehört habt. Aber dass jetzt auch noch zwei Jungs herkommen und euch alles haargenau erzählen…“, er schüttelte den Kopf, „Also damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.“ Die Kinder sahen sich an. „Tja, uns überführt man nicht so leicht.“ Sera lächelte gequält. Sie musste immerzu an Tarik denken. Würde Mr. Dacotta ihn nun immer noch kaufen wollen? „Eine Sache sage ich euch Spürnasen aber. Versucht bloß nicht auch die Spur zu verfolgen! Das bekomme ich schon gut selber hin!“ Der Detektiv sah die Kinder streng an. Caty fiel die Kinnlade herunter. „Ja… aber…?“, stotterte Maxim, „Wieso haben sie uns das denn jetzt erzählt? Ich meine, wenn wir ihnen doch eh nicht helfen sollen?“ Dacotta sah ihn an. „Mir wäre lieb, wenn ihr mir über jeden Hinweis, den ihr bekommt, Bescheid gebt. Aber: mischt euch bloß nicht ein! Ach, bevor ich gehe: Ich nehme dein Pferd nicht mit, Sera. Das heißt, passt gut auf den Schönen auf!“, meinte Dacotta, wobei er Maxims Frage völlig ignorierte. Dann stand er auf, legte sich seine ausgezogene Jacke über den Arm und verließ pfeifend erst den Wagen und dann das ganze Gelände. „Tja, und jetzt?“ Sera sah in die Runde. Alle zuckten mit den Schultern. Selbst Caty, die immer Einfälle hatte. Auch wenn sie meist ziemlich verrückt waren. Joe stand auf und lehnte sich aus dem Fenster. „Da ist jemand. Der winkt uns zu sich!“ Finnley stand ebenfalls auf und trat neben Joe. „Hey, das ist Danny“, rief er. Louisa sprang auf. „Los, kommt Leute!“ An Joe gewandt meinte sie: „Der hat immer was Leckeres für uns parat!“ Sie grinste. Während die anderen aus dem Wagen stürmten, trottete Sera nur geistesabwesend hinter ihnen her. „Nun mach schon!“, drängte Finnley, der an der Tür stand und ungeduldig mit dem Schlüsselbund wedelte. „Ist ja schon gut.“ Betrübt sah Sera auf ihre Schuhspitzen. Plötzlich fiel ein nasser Tropfen auf ihren Schuh. Weinte sie etwa ohne es zu merken? Nein! Jetzt pladderte der Regen erst richtig los. „Nun komm schon. Willst du lieber deine Schuhe begutachten, als ins Trockene zu kommen?“, rief Finnley, der sich seine Jacke ausgezogen hatte und sie schützend über seinen Kopf hielt. Sera gab sich einen Ruck. Er hatte recht. Trübsal blasen hatte noch niemandem geholfen!

 

„Und eine für dich.“ Danny reichte auch Sera eine Decke, die diese dankbar annahm. Sera und ihr Bruder waren noch vor dem großen Unwetter in Dannys Wagen angekommen. Doch jetzt regnete es draußen wie schon lange nicht mehr. „Eben war noch schöne Sonne zu sehen – und jetzt? Regen wie aus…“, Caty überlegte, „…Kübeln! Ja, Kübeln sind immer gut.“ Während sie das sagte, brachte Danny dampfende Kannen mit Tee und Kakao. „Mmmh!“ Maxim rieb sich die Hände. Auch Luke leckte sich die Lippen und Joes Magen fing gleich an zu grummeln, als Danny auch noch verlockend duftendes Gebäck herein brachte. „Voila, lasst es euch schmecken!“ Pfeifend entfernte er sich vom Tisch. Alle Kinder griffen tüchtig zu. Selbst Sera, die eigentlich keinen so großen Hunger gehabt hatte, konnte nicht widerstehen. Nur Joe nahm sich nichts. Obwohl sein Magen immer noch ordentlich laute Töne von sich gab. „Nömm dir rasch wasch“, meinte Finnley mit vollem Mund. Das sollte eigentlich Nimm dir ruhig was heißen. Als Joe sich immer noch nichts nahm, landete plötzlich ein ganzer Haufen Leckereien auf seinem Teller. Als er sich zur Seite drehte, grinste ihm breit Sera entgegen. Er lächelte zurück. Zaghaft nahm er sich von seinem Teller. Als sie alle aufgegessen hatten, sagte Danny: „Es hat aufgehört zu regnen! Wollt ihr vielleicht wieder in euer Detektivbüro? Wenn nicht, würde ich mich sehr geehrt fühlen, wenn ihr eure Detektivsachen hier besprechen würdet.“ Er lächelte verschmitzt. „Dann geben wir dir wohl diese große Ehre“, meinte Finnley, ebenfalls verschmitzt. Da kamen plötzlich schwere Schritte näher, blieben vor der Tür stehen und dann klopfte es. „Der Nikolaus oder der Weihnachtsmann! Die brauchen unsere Hilfe!“, hauchte Luke kaum hörbar und rückte näher an seinen Bruder heran. „Quatsch!“, fauchte Joe, „Es ist noch lange nicht Nikolaus und noch weniger Weihnachten.“ Es klopfte noch einmal. Joe stand auf. „Soll ich aufmachen?“, fragte er. „Bitte!“, antwortete Danny. Joe ging hinüber und machte auf. Vor ihm stand in dunkle Sachen gehüllt eine Gestalt. Erschrocken wich der Junge zurück. „Wer sind Sie?“, fragte er mit zittriger Stimme. In Gedanken fügte er noch hinzu: Auf jeden Fall nicht der Nikolaus und nicht der Weihnachtsmann. Eher Knecht Ruprecht! „Darf ich reinkommen?“, fragte die Gestalt, die anscheinend ein Mann war. Denn seine Stimme war ziemlich tief. Joe hatte wohl so leise gesprochen, dass der Mann die Frage wohl nicht gehört hatte. „Darf ich reinkommen?“, fragte er wieder. Man hörte ihm an, dass er langsam ungeduldig wurde. „Danny?“, rief Joe ängstlich ohne auf die Frage des Mannes einzugehen. Danny kam herbei gelaufen. Auch er blieb ruckartig stehen, als er das dunkle Wesen vor sich sah. Joe hatte währenddessen den Blick nicht von der vermummten Gestalt gewendet. Jetzt schlich er jedoch wieder an seinen Platz zurück. Maxim beugte sich zu ihm rüber. „Wer ist das?“, fragte er. „Ich würde es dir gerne sagen, kann ich aber leider nicht“, meinte Joe, der seinen Blick immer noch auf dem Mann heften hatte. Danny und der Mann verhandelten immer noch. Dann kam der Mann schließlich rein. Unwillkürlich rückte Finnley noch näher an die anderen heran, als der Fremde sich auch noch neben ihn setzte. Als ob das nicht genug wäre, schlug die Gestalt ihm auch noch auf die Schulter. Finnley zuckte zusammen. „Na?“, fragte der Fremde. Finnley ließ sich entspannt nach hinten sinken. „Haben sie uns einen Schrecken eingejagt, Mr. Da…“ Finnley biss sich auf die Lippen. Danny hatte jedoch nichts mitgekriegt. Auch die anderen Kinder atmeten auf. Jeder hatte die Stimmte des berühmten Detektiven erkannt. Sie plauderten noch ein wenig, bevor sie sich entschlossen doch in ihren Wagen zu gehen. Sie liefen über den Hof und Finnley schloss die Tür auf.

 

Finnley sank ins Sofa. „Puh! Das war ganz schön schwer, dass Danny Mr. Dacotta nicht erkennen konnte!“ Er wischte sich mit dem Handrücken über die Stirn, als ob er mächtig schwitzen würde. Seit dem sagte niemand etwas. Eine halbe Stunde verstrich, in der jedes Kind seine Gedanken einfach nur schweifen ließ. Sie mussten immer wieder an die Worte Dacottas denken, als er ihnen von seinem Fall erzählt hatte. Plötzlich sprang Caty auf und rief: „Ich hab‘s Leute!“ Jeder von ihnen wusste natürlich, von was Caty sprach. „Wir werden Mr. Dacotta fragen, welcher der Höfe einer der… Ihr-wisst-schon-Höfe ist. Ganz scheinheilig natürlich.“ Sie klimperte mit den Wimpern. „Dann warten wir dort und verfolgen die Ganoven zu ihrem Versteck! Dann gehen drei von uns zur Polizei und alles ist geregelt!“ Mit glänzenden Augen sah sie in die Runde. Maxim wiegte bedenklich den Kopf hin und her. „Ich weiß nicht“, meinte er, „Das klingt irgendwie zu einfach für einen richtigen Fall.“ Auch Finnley hatte seine Bedenken. „Ach was!“, Charlotte machte eine wegwerfende Handbewegung. „Ihr habt doch wieder mal nur Schiss!“, grinste Sera. Die Jungs ließen sich schließlich überreden. Hätten die beiden gewusst, dass ihr schlechtes Durchsetzungsvermögen die ganze Geschichte erst zustande brachte, hätten sie sich wahrscheinlich nicht überreden lassen.

 

Am nächsten Tag standen alle acht Kinder pikobello, gewaschen und gebürstet vor Dacottas Hoteltür. Er hatte ihnen seine Adresse aufgeschrieben. Alle hatten sich sehr schick gemacht. Sera und Caty hatten ihre Brüder dazu angehalten sich ebenfalls wenigstens die Haare ordentlich zu bürsten und sich ein Hemd anzuziehen. Wenn sie eine Berühmtheit besuchten, sollten auch sie ordentlich aussehen! Zuerst hatte Finnley rumgezetert, als Sera ihm seine blonden Haare durchgekämmt hatte. Doch nun sah auch er makellos aus. Als Dacotta die Tür öffnete trat er erstaunt einen Schritt zurück. „Wie seht ihr denn aus? Hat man euch etwa mitsamt den Kleidern in eine Waschmaschine gesteckt?“ Luke schüttelte erbost den Kopf. „Menschen steckt man nicht in eine Waschmaschine, du dusseliger Dummi!“ Joe funkelte ihn an. „Luke! Halt sofort deine vorlaute Klappe!“, machte er dem Jungen in scharfem Ton klar. Dann sah er zu Boden. „Entschuldigen Sie bitte!“, meinte er. Joe schämte sich schrecklich für seinen Bruder. Er traute sich nicht einmal Dacotta anzusehen. Doch der Detektiv winkte ab. „Ach was! Kleine Brüder sind zwar manchmal zum schämen, aber glaub mir: Das war noch lange nicht schlimm! Glaub mir, ehrlich. Eigene Erfahrung…“ Nun traute Joe sich doch wieder aufzuschauen. Der Detektiv lächelte ihn an. Damit war auch diese Angelegenheit geklärt. Die Kinder wurden herein gelassen und redeten und lachten herzlich mit Steven, wie die Kinder ihn nennen durften. Es gab auch Kuchen und Kekse. Bei so viel Spaß vergaßen alle, weshalb sie eigentlich gekommen waren. Nur Sera erinnerte sich kurz vor dem Gehen noch daran, als sie an der Wand ein Pferdebild sah und an Tarik denken musste. Sie stupste Finnley in die Seite, der sofort auch daran dachte. „Hey, Mr. Da… ähm, ich meine natürlich Steven. Welcher Hof war eigentlich einer von diesen Höfen?“ Alle hielten den Atem an. Was würde Steven nun sagen? „Der Milmenhof ist einer“, meinte er. Die Kinder waren erstaunt, dass sie nicht noch forschende und misstrauische Fragen beantworten mussten. Doch das mussten sie dafür zu Hause. „Wo wart ihr so lange?“ „Ihr solltet doch um 17 Uhr zu Hause sein!“ „Ihr habt noch nicht geprobt, warum denn?“ Und so weiter und so fort…

 

„Ich kann nicht schlafen“, murmelte Sera. Es war bereits 22:30 Uhr. „Ist auch besser so. Du wirst ja nicht mal vom Wecker wach, also wie dann von mir?“, flüsterte Finnley zurück. Sera zuckte mit den Achseln. Doch das sah Finnley im Dunkeln natürlich nicht. Auch er konnte nicht schlafen. Den anderen Krähenfortkindern ging es nicht anders. Charlotte wälzte sich immer wieder von der einen zur anderen Seite, wofür sie sich von ihrer Schwester immer wieder Gemecker anhören musste. Nur bei Caty und Maxim war alles stillt. Sie konnten jedoch auch nicht schlafen. Doch bald hatten es alle geschafft. Die Kirchturmuhr von Taugvortenhain schlug 24 Uhr. Die Kinder sprangen leise aus den Betten, stopften Kissen unter ihre Decken, damit es so aussah, als ob sie schliefen und zogen sich blitzschnell an. Fast gleichzeitig kletterten sie mit Taschenlampen bewaffnet aus den Wohnwagenfenstern. Sie schlichen zur Straße und liefen sie abwärts. Sie kamen an vielen Höfen vorbei. Bald kamen sie an einem besonders großen vorbei. Auf dem Schild vor dem großen Tor stand: Hof Schwalbenbruch. Sie schlichen weiter. Doch plötzlich hielt Maxim die anderen zurück. „Ich habe da was gesehen!“, flüsterte er fast lautlos. Finnley machte eine wegwerfende Handbewegung und formte mit den Lippen ein Quatsch. Doch da sah er im Schatten der Mauer, die den Hof umgab, etwas ans Tor heran huschen. Alle legten sich flach auf den Boden. Da ging leise quietschend das Tor auf. Die Gestalt blieb eine Weile regungslos stehen. Dann huschte sie weiter über den Hof. Finnley bedeutete den anderen hier zu warten. Er selber robbte an das Gittertor heran. Er sah gerade noch etwas großes Schwarzes hinter den Stallungen verschwinden. Da tippte ihm von hinten plötzlich jemand auf die Schulter. Er hätte beinahe laut aufgeschrien, hätte Sera ihm nicht noch rechtzeitig den Mund zugehalten. Er atmete erleichtert auf. Dann stand er auf und zwänge sich durch die Stäbe des Tores. Die anderen folgten ihm. Nur Louisa blieb zurück, um Wache zu halten. Ein Käuzchenruf war das Warnzeichen. Als Finnley, Maxim, Charlotte, Caty und Sera bei den Stallungen angelangt waren, war dort niemand mehr. Enttäuscht ließen sie die Köpfe hängen. Da erblickten Maxims Adleraugen in der Dunkelheit wieder eine Bewegung. Wieder legten sie sich flach auf den Boden. Die Gestalt kletterte mitsamt einem Sack aus einem der Fenster des Wohngebäudes, wobei ein paar Münzen aus ihrem Gepäck fielen. Während sie etwas vor sich hin murmelte, was nur sehr schwer zu verstehen war, lief sie an den Kindern vorbei und trat genau auf Seras Hand. Diese biss die Zähne zusammen, um nicht zu schreien. Der Mann lief genau auf das Tor zu, neben dem Louisa ahnungslos saß. Sera legte die Hände an den Mund und stieß einen Käuzchenruf aus. Sie war leider die einzige, die diesen Ruf beherrschte. Die Gestalt warf sich auf den Boden und presste sich an die Mauer. Denn Seras Käuzchenruf war durch ihre schmerzende Hand sehr missglückt. Die Kinder hielten den Atem an. Doch nichts geschah. Die ahnungslose Louisa richtete sich wieder auf. War wohl nur ein falscher Ruf gewesen, dachte sie. Doch da schlich plötzlich jemand an ihr vorbei, der nicht die Größe eines Kindes hatte. Schnell duckte sie sich wieder. Die Gestalt sah verwirrt zu ihr. Doch sie lief weiter zu einem Quad. Louisa folgte ihr. Da tauchten auch Charlotte und die anderen Krähenfortdetektive auf. „Wie sollen wir jetzt nur folgen?“, fragte Caty. Finnley grinste. „Im Haus nebenan ist Party!“ Erst jetzt nahmen die Freunde die laute Musik war. Finnley zeigte auf eine Menge Autos, Quads, Motorräder und Mofas. In machen Fahrzeugen hatten die Leute sogar die Zündschlüssel leichtsinnig stecken gelassen. Die schwarze Gestalt hatte währenddessen den Motor angestellt. Die Kinder huschten zu den Fahrzeugen. Die beiden Jungs schnappten sich ein Quad. Sera und Caty setzten sich bei Finnley drauf. Charlotte und Louisa bei Maxim. Die Gestalt fuhr los. Auch Maxim und Finnley schmissen ihre Kisten an. „Wer leichtsinnig ist, muss damit rechnen, dass gleich sein Quad weg ist“, murmelte Finnley. „Bist du schon mal so ein Ding gefahren?“, fragte Maxim flüsternd. Finnley nickte. „Mein Vater hatte mal so ein Teil.“ Der Motor brummte und ab waren sie. Die Mädchen hielten sich so gut fest, wie sie konnten. „Wuhuuu!“, schrie Finnley und vergaß dabei ganz, dass sie ja auf Verbrecherjagd waren. „Wieso folgen wir dem eigentlich?“, fragte Louisa. Maxim hielt an, so dass Finnley fast in ihn hinein gefahren wäre. „Stimmt! Das haben wir dir ja noch gar nicht erzählt“, sagte er und schlug sich an die Stirn. „Die Gestalt ist aus einem Fenster des Hauses gekommen. Sie hatte einen Sack. Wisst ihr was aus dem Sack gefallen ist? Schmuck! Schmuck und Münzen! Aber nur ein bisschen. Er hat gemurmelt: Oh, morgen sind wir reich. Morgen kaufen wir das Haus und plündern es aus, wenn die Leute einpacken. Wir greifen ihnen ein bisschen unter die Arme! He, he! Dann machen wir uns aus dem Staub! He, he! Australien oder Amerika? He, he! Und dann lacht der immer so blöd. He, he! He, he! He, he! Es war kaum auszuhalten! Da guckst, was? Aber jetzt nichts wie hinterher!“

 

Sie brausten die Straße entlang. Bald führte sie über einige Felder. Danach in einen Wald hinein. „Wo ist denn der Knopf für die Scheinwerfer?“, fragte Maxim. „Oben rechts!“, meinte Finnley locker. Sofort glommen die zwei Lichtstrahlen auf. Gerade noch rechtzeitig. Vor ihnen baute sich plötzlich nichts als Gestrüpp auf. Gerade noch so konnte Finnley bremsen. Maxim schoss jedoch in den Busch hinein und war mitsamt Quad, Charlotte und Louisa verschwunden. „Mensch, was macht dieser Idiot schon wieder?!“, zischte Finnley und kroch ebenfalls in den Busch. Als einige Minuten später immer noch nichts zu hören war, fragte Sera: „Finn? Fiiiiiinn!“ Doch nichts geschah. Ihre Freunde waren wie vom Erdboden verschluckt. Caty und Sera sahen sich an. Jetzt mussten sie! Beide atmeten noch einmal tief durch und krabbelten hinein. Plötzlich rutschten sie durch ein Loch einen großen langen Tunnel hinunter. Als sie unten ankamen, saßen sie in einer geräumigen Höhle. Dort saßen auch Finnley, Maxim, Louisa und Charlotte. „Hallo? Ist da jemand?“, fragte eine Männerstimme. Die Kinder sprangen auf, doch es war bereits zu spät. Ein großer hagerer Mann kam aus einem Gang. Er blieb stehen. Doch dann brüllte er: „Freeeed!“ Ein stämmiger breitschultriger Mann trat hinter den Dünnen. Die Detektive krabbelten auf den Ausgang zu und hechteten ihn soweit es ging hinauf. Oben angekommen sprangen sie auf das eine Quad und düsten davon. „Ich falle gleich runter!“, rief Louisa. „Ich auch!“, brüllte Sera gegen den Motorenlärm an. Charlotte sah sich um. „Es verfolgt uns niemand!“, rief sie. An der Straße angekommen machte Finnley Halt. „Caty fehlt!“, stieß Maxim plötzlich aus. „Zurück!“, rief Finnley und machte kehrt – diesmal in besserer Position. Am Busch angekommen kletterten sie diesmal zusammen in das Loch. Unten liefen sie in einen der Gänge, die die Höhle umgaben. Bald kamen sie an eine Kreuzung. Sie liefen nach rechts. Bald kamen sie an einer Höhle vorbei. Dann wieder an einer Wegkreuzung. So ging das weiter, bis Louisa stöhnte: „Das hat doch keinen Zweck mehr! Wir werden uns nur verlaufe. Die Taschenlampe wird auch langsam leer!“ Die anderen stimmten ihr zu. Also hechteten sie zurück. Diesmal nahmen sie immer die linke Abzweigung. Bald kamen sie am Ausgang an. „Ihr geht zur Polizei!“ Finnley deutete auf Charlotte und Louisa. „Wir warten hier und lauschen!“ Charlotte und Louisa nickten und huschten aus dem Loch. Die anderen drei versteckten sich in Nischen und hinter Felsbrocken. Sie mussten nicht lange warten. Bald schallte die Stimme des großen Mannes durch die dunklen Gänge. „Ich weiß doch auch nicht, was die Gören hier wollen! Jedenfalls haben wir jetzt eine von ihnen erwischt, nicht Reiner? Reeeeiiiner, komm!“ Nun trat er in das schwache Licht, das eine Petroleumlampe an der Decke spendete. Auch Reiner, der Hagere, trat in die Höhle. „Ts, ts, ts“, machte er, begutachtete das Quad und meinte dann: „Ich geh dann mal zu der Kleinen.“ Fred nickte und schloss sich ihm an. Das ist unsere Chance, dachte Finnley. Als die beiden Männer in einem Gang verschwunden waren, krochen die Kinder langsam aus ihren Verstecken. Ihre Schritte hallten leise wieder. Geduckt schlichen sie vorwärts. Wenige Minuten später drang plötzlich Licht aus einer Höhle. Auch Stimmen waren zu hören. Eine Kinderstimme und zwei drohende Männerstimmen. Vorsichtig lugten die drei Kinder um die Ecke. Dort saß gefesselt Caty und, wie nicht anders zu erwarten, Reiner und Fred. Die beiden standen mit dem Rücken zum Aus- und Eingang. Caty jedoch hatte sie sofort entdeckt. Finnley sah sich zu den beiden anderen hinter ihm um. Sie dachten wohl das Gleiche. Also stürmten sie los und schmissen sich von hinten auf die beiden Ganoven. Diese fielen zu Boden, rappelten sich aber wieder auf. In dieser Zeit war Sera zu Caty gelaufen und hatte sie von den Fesseln befreit. Zu viert rannten sie den Gang hinunter. Doch dort wartet bereits ein anderer Mann, dem sie geradewegs in die Arme liefen. Sofort packte er zu und schleppte sie wieder in die Höhle zurück. Da da sie vier Kinder waren, schaffte es Sera sich loszureißen. Reiner und Fred ließen sich das aber nicht gefallen und stürmten ihr hinterher. Doch die beiden waren nicht mehr die Jüngsten. So entkam Sera ihnen um Haaresbreite. Draußen vor dem Wald setzte sie sich, um zu verschnaufen. So saß sie eine halbe Stunde, bis sie plötzlich Hufgetrappel, Stimmen und verzweifeltes Wiehern hörte. Um die Straßenecke bog, ob ihrs glaubt oder nicht, Tarik. „Tarik?!“, stieß Sera verblüfft hervor. Starke Männer hatten den Hengst mit Tauen umwickelt. Als er Sera erblickte, stieß er ein Wiehern aus, das einem das Herz zerriss. Sie rannte auf die Männer zu. In diesem Augenblick bäumte sich das große Tier auf und schlug mehrmals mit den Hinterbeinen aus. Einige Männer flogen zur Seite, andere ließen freiwillig das Tau los und suchten das Weite. Sera aber lief zu ihrem Pferd und beruhigte es mit vielen sanften Worten. Dabei löste sie die Seile, die um seinen Leib geschlungen waren und zog sich an seiner Mähne auf seinen breiten Rücken. „Hey, Mädchen! Lass sofort das Pferd in Ruhe!“, rief einer der Männer, der sich schon wieder aufgerappelt hatte. „Wieso denn?“, rief Sera frech zurück. „Das ist unser Pony!“, schimpfte der Mann. Sera grinste in sich hinein. Sie hatte Tarik sofort erkannt, da eine Wunde an seiner rechten Flanke noch nicht verhalt war. „Das ist kein Pony, sondern ein Pferd. Schließlich sind Mustangs keine Ponys!“, rief sie und galoppierte davon.

 

Als sie so durch die Straßen fegte, die nachts zum Glück recht leer war, hörte sie plötzlich einen Ruf: „Hey Sera!“ Sofort bremste sie Tarik ab und drehte sich um. Da standen doch tatsächlich Charlotte und Louisa, die nun zu ihr rüber gerannt kamen. „Die Polizei… wollte uns… nicht glauben!“, schnaufte Charlotte. „Finn und Max wurden mit eingefangen!“, berichtete Sera. „Wir gehen zu Steven!“, meinte Louisa entschlossen.

Sie fanden den Detektiven beim Zirkus, wo er mit Kontessa redete. Sonst war niemand zu sehen. Es hatte also keiner ihr Verschwinden bemerkt. Sie schlichen über den Platz. Da erblickte sie Kontessa und berichtete sofort bei Steven. Der Detektiv machte ein paar Schritte auf die drei zu. Doch da kamen sie schon angerannt. „Du musst mitkommen! Bitte!“, japste Sera, da sie fast den ganzen Weg gerannt waren. Der Detektiv sah sie verdattert an. „Ihr habt doch nicht etwa…?“ Er biss die Zähne zusammen und zischte: „Ich hätte euch das niemals erzählen dürfen!“ Doch die drei Kinder sahen ihn so flehend an, dass er nur den Kopf schüttelte und die Augen verdrehte. „Ich bin dann mal weg“, meinte er an Kontessa gewandt. „Aber ich komme mit!“, meinte sie und warf sich ihre Haare über die Schulter. Diesmal verdrehten die drei Krähenfortdetektive die Augen. Doch die Hauptsache war doch, dass Steven mitkam.

 

Eine halbe Stunde später kamen sie an dem Loch an. Charlotte, Louisa, Sera und Steven rutschten sofort hinein. Nur Kontessa verzog angeekelt das Gesicht. „Muss ich da wirklich rein?“, fragte sie, bekam jedoch keine Antwort, da schon alle anderen in der Höhle saßen. Unter diesen Umständen stieg Kontessa auch in das Loch und rutschte laut schreiend den Tunnel hinunter. Unten angekommen klopfte sie sich ihre Anziehsachen gründlich ab und lief den anderen zeternd hinterher. Tarik hatten sie draußen an einem Baum angebunden. Als sie so schweigend nebeneinander her liefen, hörten sie plötzlich ein leises Klingeln. „Was ist das?“, fragte Louisa ängstlich. Auch Steven bekam Falten auf der Stirn. Die drei Kinder und Steven schlichen vorwärts. Nur Kontessa meckerte immer noch wegen ihrer dreckigen Klamotten. Doch Charlotte hielt ihr den Mund zu. Sie gelangten an eine Höhle. Dort stand ein Bett aus Holz, eine Kommode, ein Schreibtisch, ein Nachttisch und auf dem Nachttisch ein Wecker. „Hier ist vor kurzem jemand gewesen!“, rief Louisa. Das stimmte. Ja, sonst würde der Wecker nicht mehr klingeln. „Die Person musste es sehr eilig gehabt haben. Denn sonst wäre der Wecker ausgeschaltet“, meinte Sera. Da hörte man ein Rumms. Der Wecker war zu Boden gefallen. „Der klingelte jetzt schon zwei Minuten und 28 Sekunden!“, stellte sie fest. Das wusste sie von ihrem Wecker zu Hause. „Was soll uns das bringen?“, fragte Louisa. Sera zuckte mit den Schultern. „Wir wissen nur, dass vor zwei Minuten und 28 Sekunden jemand hier gewesen ist“ In diesem Moment schlug Steven sich mit der Faust in die flache Hand. „Dieser Jemand kann noch nicht weit sein! Den kriegen wir!“, rief er siegessicher. Die anderen liefen ihm nach. Tatsächlich hörten sie vor sich bald ein Keuchen. Sie liefen langsamer. Als sie um die Ecke blickten sahen sie – oh nein – Sam! Er verschwand in einer Höhle. Die Kinder sahen sich entsetzt an. Einzig und allein Steven wendete den Blick nicht ab und murmelte nur: „Ich wusste es!“ Sie schlichen zur Höhle und stellten sich an den kalten Stein gepresst neben den Eingang. „Als ob ich das wissen würde“, hörte man Sams Stimme gerade sagen. „Eins ist jedenfalls klar: Wir müssen sie hier weg schaffen“, fügte eine andere Stimme hinzu. „Na, Hauptsache Danny ist nicht auch mit in die Sache verstrickt!“, flüsterte Charlotte. Das hofften alle. Doch es war naheliegend, dass Danny mitmachte. Schließlich war Sam sein großer Bruder. „Was war das?“, fragte Sam. „Was?“, fragte nun der andere. „Ich hab da doch was gehört“, brummte Sam. Man hörte schwere Schritte. Schon stand Sam im Eingang. „Was wollt ihr denn hier?“, fauchte er. „W…wir wollten nur…“, stotterte Steven. Doch da hatte Sam ihm schon kurzerhand eine übergezogen. Stöhnend sank der Detektiv zu Boden und blieb dort regungslos liegen. „Was hast du mit ihm gemacht?“, schrie Charlotte außer sich vor Wut. „Hast du doch gesehen!“, antwortete Sam ihr ruhig. „Jetzt aber Abmarsch in die Höhle“, forderte er die Kinder auf. „Oder soll ich härter werden?“, fragte er, wobei er unter sein Oberteil griff, um eine Pistole hervor zu holen. Als alle wie erstarrt stehen blieben breitete sich ein hämisches Grinsen auf seinem Gesicht aus. „LAUFT!“, schrie Sera und rannte den Gang hinunter. Kontessa riss sich aus ihrer Erstarrung los und folgte ihr. Charlotte und Louisa aber sahen immer noch auf den am Boden liegenden Steven hinunter. „Mist, schon wieder entkommen!“, schrie Sam und zerrte die beiden in die Höhle, wo er sie an die Rücken von Maxim und Finnley band. Diese hatten bereits aufgehört zu versuchen frei zu kommen, da sie der Mut und die Kraft verlassen hatten. Währenddessen hechteten Sera und Kontessa die Gänge hinunter. Immer die Angst im Rücken verfolgt zu werden. Als sie gerade in die Höhle springen wollten, zu der der Tunnel nach draußen führte, hörten sie plötzlich aufgeregtes Stimmengewirr. Es waren etwa sechs Stimmen. Die beiden Mädchen bremsten ab und lugten um die Ecke in die Höhle hinein. Doch dort war niemand. Die Stimmen kamen aus einem Gang! Nämlich aus dem Gang der nach draußen führte. Sera stöhnte auf. „Das kann doch nicht wahr sein!“ Sie schlichen den Gang, der nach draußen führte, hinauf. Oben angekommen lugten sie nach draußen. Es dämmerte bereits. Sie sahen Tarik und, oh nein, zum zweiten Mal schon mit diesen Männern.  Auch der, der Tarik als Pony bezeichnet hatte, war dabei. Sera schluckte. „Jetzt müssen wir Mut haben und Grips beweisen“, flüsterte sie. Kontessa nickte ängstlich. Das war das erste Mal, dass Sera sie ängstlich sah. Sera schlich aus dem Gebüsch und atmete einmal tief durch. Kontessa folgte ihr zitternd. Doch dann fasste sie einen Entschluss und sprang auf die Füße. „Hey! Was macht ihr da mit dem Pferd?“, rief sie. Einer der Männer drehte sich erschrocken zu Kontessa um. „Was machst du denn hier?“, wollte er wissen, als er sich einigermaßen gefasst hatte. Als Kontessa ihm nicht antwortete, rief er diesmal schärfer: „Was machst du hier?“ Kontessa warf sich die Haare über die Schulter und meinte: „Ich wollte aber wissen, was ihr mit dem armen Tier macht!“ Ein anderer Mann kniff die Augen zu Schlitzen zusammen. „Werd nicht frech, junge Dame“, meinte er. Es war Fred. „Ich werde nicht frech“, meinte Kontessa, während alle anderen Männer außer Fred sich mit Tarik beschäftigten, der sich aufbäumte, wieherte und wie wild um sich trat. In der Zeit schlich Sera verborgen zwischen Büschen und Sträuchern so nahe es ging an ihren Liebling heran. Tarik spitzte die Ohren, als Sera so nahe an ihm war, dass sie nur den Arm auszustrecken brauchte, um an ihn heran zu kommen. Sie schlich aber noch ein Stück vor, richtete sich auf und griff in Tariks Mähne. Sie zog sich hoch, fiel jedoch ins Gras zurück, da ihre Hand immer noch schmerzte. „Was war das?“ Alarmiert drehte sich ein Mann zu ihr um. Sera hielt die Luft an und presste sich noch weiter ins Gras. Im nächsten Moment wurde sie gepackt und hoch gerissen. „Was wird das denn, du Schnüfflerin?“, fragte der Mann barsch. „I..ich wollte nur…“, stotterte sie. Der Mann hatte Sera am Kragen gepackt und hielt sie direkt vor seine Nase. Plötzlich schob sich eine weiche Schnauze in Seras Nacken. Kurz darauf fiel der Mann rückwärts ins Gras und blieb nach einem Aufschrei regungslos liegen. Die anderen Männer ließen das Pferd Pferd sein und rannten zu ihrem Kumpanen. Nur Fred blieb bei Tarik. Doch nach einem kurzen Aufbäumen war auch er beseitigt. Kontessa zog sich auf Tariks Rücken und half Sera hinauf. Sera griff in Tariks Mähne, während Kontessa ihre Arme um Seras Bauch schlang. Sera trieb Tarik an so schnell es ging. Sofort preschte dieser los. Als sie nach einer Weile aus dem Wald kamen, lenkte Sera das Pferd zur Polizeiwache von Tangvortenhain. Vor dem Polizeirevier sprangen sie ab und Sera machte Tarik klar er solle hier warten. Schnell liefen die beiden Mädchen in das Gebäude. Sie klopften an eine der unzähligen Türen. „Jaaa“, drang es genervt von ihnen zu ihnen heraus. Beide traten ein. Ein stämmiger Mann saß an einem Tisch und löste Kreuzworträtsel. An einem kleinen runden Tisch neben dem Schreibtisch saßen zwei weitere Polizisten, die Karten spielten. Alle drei waren in Uniformen gekleidet. Sera räusperte sich. „Ähm… wir sind wegen… äääh“ „Wenn ihr nur wegen Lügenmärchen kommt: bitte gleich wieder verschwinden!“, unterbrach sie der stämmige Mann. „Hey!“, mischte sich nun auch Kontessa ein, „Woher wollen sie denn wissen, ob wir lügen?“ Sie stemmte die Hände in die Hüften. Nun kam der Polizist ins Stottern. „Weil Kinder meistens lügen“, kam ihm einer der anderen beiden Polizisten zur Hilfe. „Ihr habt keine Beweise, also verschwindet, bevor wir euch das Fell über die Ohren ziehen!“, schaltete sich nun auch der dritte Polizist ins Gespräch mit ein. Sera sah Kontessa verzweifelt an, wobei sie ganz vergaß, dass sie sich eigentlich nicht ausstehen konnten. Kontesssa aber fing plötzlich an in ihrer Hosentasche zu kramen. Kurze Zeit später kam ein Handy zum Vorschein. Dieses Handy legte sie nun vor sich auf den Tisch. „Das sollte ja jetzt wohl Beweis genug sein“, zischte sie dem Polizisten zu, wobei sich ihre Augen zu Schlitzen formten. Erstaunt sah der Polizist auf das Handy. Er nahm es in die Hand. Er tippte ein wenig über den Bildschirm, dann meinte er: „Also dagegen können wir wohl nichts mehr sagen.“ Verlegen zupfte er an seinem Jackenärmel herum. Er nickte den anderen beiden Polizisten zu. Diese standen auf und folgten dem ersten nach draußen. „Ihr wartet hier“, meinte er, bevor er die Tür hinter sich schloss. Verblüfft sah Sera Kontessa an. Diese grinste nur. Während Kontessa Sera von den Fotos, die sie gemacht hatte, erzählte, stiegen acht Polizeibeamte in das Loch zum Höhlenlabyrinth. Leise liefen sie die Gänge entlang. Bald hörten sie Stimmen. Alle zogen die Pistolen und stellten sich den um die Ecke biegenden Männern in den Weg. „Hände hoch!“, befahl einer der Polizisten. Erschrocken hoben die Männer die Hände. Sofort wurden ihnen Handschellen angelegt. „Wo sind die anderen?“, fragte ein der Beamten. „Wieso sollten wir ihnen das sagen?“, fragte einer der Ganoven mit einem spöttischen Grinsen. „Weil es euch sonst noch leidtun wird!“, meinte der Polizist kühl. Das Grinsen des Ganoven erlosch. „Euch wird es noch leidtun!“, rief da plötzlich eine Stimme hinter den Polizisten. Ruckartig drehten sie sich um und standen einem bewaffneten Sam gegenüber. „Hände hoch!“, befahl dieser. Erschrocken hoben die Polizisten die Hände. Nur einer griff flink an seinen Pistolengürtel und drückte sofort ab, als er eine Pistole in den Händen hielt. Erst taumelte Sam rückwärts und fiel dann auf den Boden. „Keine Angst, nur ein Betäubungspfeil“, beruhigte der Polizist den Rest der Ganovenbande. „Seid ihr noch mehr oder nicht? Ich will die Wahrheit hören!“, bohrte er nun weiter nach. Erst drucksten die Banditen herum, doch dann meinte einer gedehnt: „Jaaa.“ Ein paar Polizisten gingen mit den Banditen hinaus. Die restlichen suchten im Höhlenlabyrinth nach weiteren Leuten. Nach einer Weile hatten sie alle anderen Banditen aufgespürt und zerrten sie in die Polizeiwagen. Mit Sirenengeheul wurden sie zum Polizeirevier gefahren. Dort warteten immer noch Kontessa und Sera. Sie waren zu Tarik hinaus gegangen. Sie hatten die ganze Zeit schweigend dagestanden und Tarik gestreichelt, was dieser natürlich in vollen Zügen genoss. Als die Autos dann auf den Vorhof gefahren waren, wurden die  beiden Mädchen ganz hibbelig. Ein Polizist kam zu ihnen herüber gelaufen. „So, ihr kommt Morgen, äh, ich meine natürlich heute Mittag noch mal her. Eure Eltern machen sich bestimmt schon Sorgen. Also geht jetzt mal schnell nach Hause!“ Doch Sera hatte noch eine Frage. „Wo sind denn mein Bruder und unsere Freunde?“, wollte sie wissen. Der Polizist sah sie irritiert an. „Die waren dort gefangen“, half Sera ihm auf die Sprünge. Der Polizist fasste sich an die Stirn. „Das habe ich ja jetzt ganz vergessen!“, stöhnte er. „Wir fahren noch einmal zurück. Aber ihr geht schon mal nach Hause“, ordnete er an. So fuhr er noch einmal zurück und lief die dunklen Gänge entlang. In einer Höhle fand er schließlich fünf kleine Gestalten, die aneinander gefesselt da saßen. Sofort befreite er sie von den dicken Tauen und führte sie nach draußen. Charlotte, Louisa, Maxim, Finnley und Caty blinzelten in das helle Licht der Sonne. „Endlich wieder frei“, murmelte Charlotte. Sie wurden mit dem Polizeiwagen zum Zirkus zurück gefahren. Dort war schon alles auf den Beinen, denn es war ja auch schon neun Uhr morgens. Überglücklich nahmen die Eltern ihre Kinder in die Arme. Die Krähenfortdetektive und Kontessa umarmten sich ebenfalls glücklich. Doch dann fielen alle todmüde in ihre Betten und schliefen bis zum Nachmittag. Dann liefen sie wieder zur Polizei, um Bericht zu erstatten. Auch Danny war dort, doch er wirkte abwesend. Er konnte es immer noch nicht fassen. Sam, sein Bruder, mit dem er so viele Jahre zusammen gelebt hatte, war ein Bandit. Danny hatte keineswegs etwas mit der Bande zu tun gehabt. Auch Steven war anwesend. Mit einer Kopfbinde lehnte er an der Wand. Als sie auch bei der Polizei fertig waren, hechteten sie noch schnell zu Luke und Joe, um ihnen alles zu berichten. „Das habt ihr alles wirklich erlebt?“, fragte Joe mit großen Augen. Die Krähenfortdetektive und Kontessa nickten stolz. „Alles ist wirklich so passiert!“, versicherte Finnley. Nun gingen sie wieder zum Zirkus zurück. Als Sera am nächsten Morgen aufwachte, fragte sie sich, ob das alles wirklich passiert war. Sie wusch sich, kämmte sich die Haare und zog sich an, rüttelte ihren Bruder wach und schlurfte nach draußen. Als sie gähnend in den Briefkasten griff, stutzte sie. Dann rannte sie rufend wieder in den Wagen zurück. „Finn, Finn, guck mal!“ Sie hielt Finnley die Zeitung unter die Nase. „Guck mal, was hier drin steht!“, rief sie noch einmal. Auch Finnley blickte das Blatt Papier vor sich ungläubig an. Dort stand doch tatsächlich: Kinder fangen Ganoven. Darunter klebte ein Bild von Kontessas Handybildern. Darauf waren Caty, Finnley und Maxim abgebildet, die gefesselt in der Höhle saßen. Davor stand Sam und vor Sam standen Sera, Charlotte und Louisa. Sam verpasste Dacotta gerade den Kinnhaken. Noch am gleichen Tag kam Frau Khalhoff vom Hof Schwalbenbruch und wollte die Superkinder sprechen. Sofort tauchten Sera, Kontessa, Maxim, Finnley, Charlotte, Louisa und Caty auf. „Ich möchte mich ja so bei euch bedanken, dass ihr meinen Hof gerettet habt!“ meinte sie und gab jedem Kind eine Karte. „Das ist ein Gutschein für einen Platz am Campingplatz mit geliehener Ausrüstung. Ich hoffe ihr freut euch!“ Und wie sich die Krähenfortdetektive darüber freuten. Denn nun waren sie nicht mehr sechs sondern sieben Krähenfortdetektive, da Kontessa nun ebenfalls ein Mitglied war. Was wird die sieben Krähenfortdetektive wohl für ein Abenteuer am Campingplatz erwarten?       

 

 

                                          

 

 

 

            

Der Turnverein Wächtersbach

Ich gehe schon seit 4 Jahren zum Turnen und ich kann schon sehr viel.

Unsere Trainer heißen Bärbel und Beate Lach.

Ihre Helfer sind Daliea, Lena, Mareike und Katharina.

Es gibt verschiedene Geräte.

Sie heißen Reck, Balken, Trampolin, Pferd, Bock und die Bodenmatten.

Wir nehmen auch an Wettkämpfen teil. 

Die Mädchen dort sind sehr freundlich.

Wir haben auch extra Kostüme und Schläppchen, die man sich kaufen kann.

Muss man aber nicht.

Die Turnhalle liegt in Wächtersbach neben der Schule.

Wir würde uns freuen wen du dabei bist.

Komm zu uns und schnupper.

Geschrieben von Nicole Polovinkin

aus der Klasse 4c

 

Mädchenturnen in Wächtersbach

Der Turnverein in Wächtersbach wurde im Jahr 1906 gegründet und hat 1400 Mitglieder.

Es gibt verschiedene Angebote, zum Beispiel die Turnabteilung, Ballsportarten und Leichtathletik.

Es gibt dort auch Mädchenturnen. Die Mädchen werden in 2 Gruppen eingeteilt. Eine für 1. und 2. Klässler und eine für 3. und 4. Klässler.

Die Übungsleiter sind Marina Joffroy und Anette Kropp.

Das Mädchenturnen findet immer Mittwochs in der Großturnhalle neben der Schule statt.

Das Motto lautet „Gemeinsam spielerisch bewegen“.

Zum Aufwärmen werden Spiele im Team gespielt. Danach turnt man am Reck, Boden oder Balken.

Wer gut ist, kann auch ins Geräteturnen gehen.

Von Ümmü Gülsüm Demir

 

Die Schnitzeljagd

Vor zwei Wochen war ich bei den Pfadfindern.

Wir gingen im Schlosspark in den Wald und versteckten uns.

Ich war in der Fünfergruppe. Wir suchten die anderen vier, die sich versteckt hatten.

Sie waren ganz oben im Wald und wir fanden sie zuerst nicht.

Wir nahmen eine Abkürzung durch die Dornen und fanden sie dann oben in ihrem Verstreck.

Danach gingen wir alle wieder ins Forum, das ist unser Treffpunkt.

Dort holten uns unsere Eltern wieder ab.

Vivien Helena Becker

 

 

Rope Skipping

Rope Skipping ist immer donnerstags. Rope Skipping gehört zum TVW. TVW bedeutet

Turn Verein Wächtersbach. In der Turnhalle bekommen wir Seile zum Springen. Wenn

man aber ein eigenes Seil haben möchte, kostet es 8,50 Euro. Wir nehmen manchmal

an Wettkämpfen oder Turnieren teil.  Alle lernen dort Choreographien mit verschiedenen

Sprüngen und Tricks. Möchtest du auch mitmachen? Dann darfst du drei Mal zum

Ausprobieren  kommen. Du findest uns in der Turnhalle der Grundschule Kinderbrücke.

               Wir freuen uns auf Dich !!!

                                                                                              Ida Kracker Klasse 4c

 

Der treuste Freund das Menschen

Hunde zählen zu den ältesten Haustieren der Welt : Schon seit 14000 Jahren sind sie treue Begleiter des Menschen. Man kann sie als Jagdhund, Hütehund, Spürhund oder Rettungshund ausbilden, aber auch als Assistenzhund, der einem behinderten Menschen zur Seite steht oder einfach nur als treuer Freund dient.

Der Hund stammt von dem Wolf ab der schon Millionen von Jahren auf der Erde lebt. Es dauerte eine

Weile bis der Wolf zum Haushund wurde. Es gibt über 400 Hunderassen auf der Welt. Hunde haben alle

gleich viele Knochen die sich nur der Größe und Länge nach unterscheiden, insgesamt haben Hunde 256

Knochen . Wenn der Hund dir einmal sein Herz geschenkt hat, gehört es dir für immer. Er ist stets für dich

da , in guten wie auch in schlechten Zeiten. Aber du musst ihn nicht nur füttern, sondern auch bei Wind

und Wetter mit ihm Gassi gehen und dabei sein großes Geschäft wegräumen. Dies kann er nämlich nicht.

Damit da niemand hereintritt und sich ärgert, musst du es tun. Man darf nicht vergessen, das Tiere auch Arbeit machen. Solange man sich dieser Verantwortung bewusst ist, hat man sein Leben lang Freude.

Noch mehr Informationen findet ihr auf  blinde Kuh. de wo ich auch recherchiert habe.

Lena Kolb 4C

 

 

 

 

                                                 

Mit dem Raumschiff ins Weltall

Klasse 4b besuchte das Planetarium in Fulda

WÄCHTERSBACH. Die Klasse 4b fuhr im Januar mit dem Zug nach Fulda ins Planetarium. Vor dem Planetarium haben wir in einem Schaufenster vom Museum ein echtes Mammut gesehen. Es war schon tot, aber es hatte noch ganz viele Haare.

Im Planetarium war es sehr aufregend. Eine Frau hat uns begrüßt und die Regeln erklärt. Dann machte sie die Tür auf und wir sagten alle: "Wow! Cool!" Da war eine große Maschine, die wir nicht anfassen durften. Wir flogen mit einem Raumschiff zu den Sternen und allen Planeten. Das sind Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Man kann sich das mit einem Spruch merken: Mein Vater erklärt mir jeden Samstag unseren Nachthimmel. Es war ein sehr schöner Ausflug! Danke, Herr Sommer!

 Ilayda Ünlü, Klasse 4b

 

Tanzen ist das Beste!

Julia und Adelina sind begeisterte Tänzerinnen

WÄCHTERSBACH. In der Bahnhofstraße 68 in Wächtersbach gibt es eine Tanzschule namens Firstposition. Dort  kann man viele Arten von Tanz erlernen. Es macht Spaß neue Tanzschritte zu lernen. Tanzen ist etwas besonderes, man sagt es ist eine alte Kunst.

Kinder können bei bestimmten Arten von Tanzkursen ab 3 Jahren mitmachen. Alle zwei Jahre gibt es eine Weihnachtsgala. Bis zu 300 Tänzer und Tänzerinnen zeigen dort ihr Können.

Es ist einer der beliebtesten Veranstaltungen im Main Kinzig Kreis. Es gibt Ballett, Hip Hop, Zumba, Showdance, Kids Dance, Teeny Dance und Breakdance.

Jeder Kurs und jeder Trainer würde sich über dich freuen.

 Julia Baumbach und Adelina Berati

 

Wächst Schokolade auf Bäumen?

Bahar fand heraus, woher die Schokolade kommt

WÄCHTERSBACH. Natürlich wächst Schokolade nicht an Bäumen, wohl aber der Kakao, die wichtigste Zutat von Schokolade. Allerdings nicht hier bei uns, sondern im Tropischen Regenwald, z.B. in Südamerika und Afrika. Bis der Kakao bei uns in einer Schokoladentafel landet, ist es ein weiter Weg.

Alles beginnt mit den Kakaofrüchten. Die Früchte des Kakaobaumes sind je nach Sorte gelb, orange oder violett und sehen aus wie Rugby-Bälle. Wenn sie reif werden, werden sie mit einem Messer vom Baum abgeschlagen. Im Innern der  Kakaofrüchte sind 20 bis 60 Samen, die Kakaobohnen. Diese werden in Kästen gelegt und abgedeckt. Dann gären sie und werden getrocknet.

So werden sie zu uns transportiert. In Fabriken werden die Kakaobohnen gereinigt und geröstet. In großen Kakaomühlen werden die Bohnen zu einer dickflüssigen Kakaomasse gemahlen. Zu der Kakaomasse wird Zucker und Kakaobutter gegeben und das Ganze platt gewalzt. Dann gibt man noch Milch und Sahne dazu. Die Schokolade muss nun ganz langsam gerührt werden und wird in Formen gefüllt.  Man lässt alles abkühlen und löst die Schokolade au s der Form. Fertig ist die Schokoladentafel. Guten Appetit

Bahar Degermenci, Klasse 4b

Der Frühling ist da

Tage werden länger und es wird wärmer

WÄCHTERSBACH. Am 1. März war der meteorologische Frühlingsanfang. Die Wetterforscher haben dieses Datum festgelegt, damit sie besser rechnen können. Der kalendarische Frühlingsanfang ist, wie jeder weiß, am 20. März.

Aufmerksame Beobachter können den Frühling schon überall entdecken. Schneeglöckchen, Krokusse und Winterling blühen. Auch Gänseblümchen wurden schon erspäht. Die Tage werden wieder länger und es wird endlich wärmer. Die Vögel zwitschern, die Störche sind wieder da und schon summen auch die Bienen. An den Sträuchern platzen die ersten Knospen auf.

Hast du den Frühling auch schon entdeckt? Dann ab auf den Spielplatz, da findest du ihn!

Yannick Zeder, Klasse 4b

 

Spaß beim Fußball-Training

Germania 08 Wächtersbach sucht fussballbegeisterte Kinder für die E1-Jugend

WÄCHTERSBACH. Fußball ist ein toller Sport. Zur Zeit spielen 15 Kinder bei der E1 Jugend. Es macht großen Spaß, gemeinsam zu trainieren und zu spielen und man lernt als Mannschaft

zusammenzuhalten, egal ob man gewinnt oder verliert.

Wir Kinder verbessern bei dem Sport unsere Kondition, trainieren Passspiel, Torschuss und vieles andere. Wir können uns auspowern und oft bilden sich auch Freundschaften. Fußball kann man in allen Jahreszeiten spielen. In der Winterzeit in der Halle und ab dem Frühling draußen auf dem Sportplatz!

 

Das Training findet immer montags und donnerstags von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr auf dem Wächtersbacher Sportplatz statt.

Im Moment ist die E1 Jugend auf dem 2.Tabellenplatz.

 

Trainer Steffen Schaffrath sagte uns Reportern:

" Ich erhoffe mir von der Restrunde, das wir bei mindestens

drei von den letzten vier Spielen der Qualifikationsrunde

als Sieger vom Platz gehen werden. Außerdem werden wir

weiter daran arbeiten, dass die Kinder untereinander

im Spiel mit dem Ball besser werden!"

Die E1 Jugend der Germania 08 Wächtersbach sucht

fussballbegeisterte Kinder (Jahrgang 2004) und lädt sie herzlich zum Probetraining ein.  

Efecan Degermenci und Joshua Schaffrath

Das Runde muss ins Eckige

Fußball als Hobby in Wächtersbach

WÄCHTERSBACH. Jeden Donnerstag gehen wir zu unserem liebsten Hobby: Fußball bei der FC Germania 08. In der Winterzeit haben wir nur donnerstags in der großen Halle in Wächtersbach von 17:30 Uhr bis 18:30 Uhr Training. Im Sommer trainieren wir von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr auf dem Rasenplatz. Das macht besonders Spaß.

Fußball ist etwas Besonderes: man kann sich dort richtig auspowern bis man  

nicht mehr kann. Das bringt uns richtig viel Kondition und wir lernen, dass ganze

Spielfeld während eines Spieles zu überblicken. Damit es so wenig wie möglich

Fehlpässe gibt. Dafür trainieren wir hart, weil Fußball ja auch ein Schnelligkeitsspiel

ist. Hier lernen wir auch in EINER Mannschaft zu spielen. Natürlich gibt es bei uns in

der E-Jugend auch Turniere. Wer es schafft unter die ersten drei Plätze zu kommen,

gewinnt einen Pokal. Im Moment sind wir in der Runde auf dem 2. Platz.

Hast du auch Lust bekommen?  Dann komm ZU UNS!

Luis Magnon und Maximilian Höhn, Klasse 4b

 

Die Formel 1 2015

Maurice  ist Fan von Sebastian Vettel

WÄCHTERSBACH. Mein Hobby sind Rennautos. Deshalb  sehe ich mir immer  die Formel 1 Rennen im Fernsehen an. 2015 ist viel neu: Bei unsicherem Losfahren aus der Boxengasse gibt es eine 10 Sekunden Strafe. Es gibt keine doppelte Punktzahl mehr beim letzten Rennen. Die Punktvergabe ist sonst gleich wie im letzten Jahr.

Diese Teams starten: Mercedes, McLaren-Honda , Red Bull, Williams, Lotus, Ferrari, Sahara Force India, Scuderia Toro Rosso  und AMG Petronas. Die Rennen sind in Australien, Malaysia, China, Bahrain, Spanien, Monaco, Kanada, Österreich, England, Deutschland, Ungarn, Belgien, Italien, Singapur, Japan, Russland, USA, Mexiko, Brasilien und das Finale in Abu  Dhabi.

Weltmeister 2014 war Lewis Hamilton. Aber dieses Jahr könnten auch Nico Rosberg, Sebastian Vettel oder Daniel Ricciardo gewinnen. Ich drücke Sebastian Vettel die Daumen!

Los geht's am 13. März um 2.30 Uhr.   Maurice Mehler, Klasse 4b,

Wir Kinder des 4. Schuljahres an der Kinderbrücke haben am Zeitungsprojekt des Gelnhäuser Tagesblatts mitgemacht und auch eigene Zeitungsartikel verfasst, von denen viele auch schon gedruckt wurden.

Hier sind die Artikel der 4a:

 

 

Unser Hobby Pfadfinder

 

Jeden Dienstag gehen wir zu unserem Hobby Pfadfinder um 17:30 Uhr im Nikolaus-Bauer-Haus. Wir basteln viel, gehen in den Wald, spielen im Schlosspark, sammeln Müll... und gehen auf viele Zeltlager. Im Sommer laufen wir zur Eisdiele und essen Eis. Außerdem gehen wir auch ins Schwimmbad. Im Winter machen wir eine coole Schneeballschlacht. Du kannst auch an besonderen Gottesdiensten mit uns in die Kirche gehen. Wenn du dann vielleicht bei den Pfadfindern bleiben möchtest, kannst du dir auch eine Kluft kaufen. Ein Halstuch bekommst du, wenn du ein Versprechen ablegst, z.B. keinen Müll einfach irgendwo liegen lassen oder niemanden ausschließen. (Natürlich darfst du dir selber aussuchen, was du versprichst.) Du bekommst einen Aufnäher, wenn du mit uns auf Zeltlager gehst. Diesen kannst du dann auf deine Kluft nähen. Falls du Interesse hast, schau doch einfach mal bei uns vorbei. Wir freuen uns auf dich, wenn du kommst.

 

Fiorina Geipel, Victoria Nix, Klasse 4a

 

 

Honig im Kopf

„Honig im Kopf“ ist ein Kinofilm, in dem es um eine Familie und die Krankheit Alzheimer geht. Es gibt die Mutter, den Vater und das Kind Tilda und den Opa Amandus. Der Opa hat Alzheimer, das ist eine Krankheit, wo die Menschen alles vergessen. Die Eltern nervt es, dass sie sich so um ihn kümmern müssen. Die Eltern wollen ihn in ein Heim schicken, doch Tilda will das nicht. Also reist Tilda mit ihm ohne Erlaubnis ihrer Eltern auf Umwegen nach Venedig, wo der Opa vor vielen Jahren Oma kennen gelernt hatte. Sie haben auf der Reise sehr viel Spaß, aber die Krankheit wird immer schlimmer. In Venedig weiß Amandus plötzlich nicht mehr, wer Tilda ist. Dann merkt Tilda, dass er doch in ein Heim muss, weil sie nicht mehr auf ihn aufpassen kann. Jetzt versteht Tilda die Krankheit auch besser. Der Film ist traurig, aber sehr liebevoll.

Adrian Hoffmann, Klasse 4a



Pop Star Ariana Grande

Ariana Grande ist eine Sängerin und Schauspielerin. Ihr Leben als Künstlerin begann mit einem Musical. Der Produzent Dan Schneider produzierte auch Nickelodeons Icarly usw.
Im Film „Das große Schwindeln“ mit Jennette MCcurdy und Noah Munk spielte Ariana „Samantha Bandson“.
Ihre Musikkarriere begann nach der erfolgreichen und lustigen Serie Victorius.
Break Free, Problem Love me Harder, Pink Champagne mit 425.563 Followern und das neue Musikvideo „One last time“ sind zurzeit beliebt.
Ariana hat einen älteren Bruder, Frankie Grande, und er ist ebenfalls Schauspieler.
Arianas Gesang Coach war Colleen Bellinger.

Elvan Dündar Klasse 4 a

 

 

Judo

Judo ist eine Kampfsportart. Ich mache Judo gerne, weil es viel Spaß macht und ich fit bleiben möchte. Wenn das Training beginnt, holen wir die Matten aus dem Geräteraum und legen sie in einer Reihe auf dem Boden aus. Danach ziehen wir uns um, gehen in die Halle und beginnen mit dem Aufwärmen. Wir laufen durch die Halle und machen Liegestütze, bis der Trainer kommt und wir uns begrüßen. Nach dem Aufwärmen werden Kampftechniken und Falltechniken geübt. Zum Schluss stellen wir uns auf und verabschieden einander. Es gibt verschiedene Gürtelfarben beim Judo, der erste ist weiß, die schwierigsten sind schwarz und weiß-rot. Ich habe immer viel Spaß beim Judoclub in Neuenschmidten. 
Anton Renz, Klasse 4a

 

              ELEFANTEN-  DIE SCHWEREN DICKHÄUTER

                     Elefanten vom Aussterben bedroht

 

Die Klasse 4a hat sich vor einiger Zeit mit Expertenthemen beschäftigt, und der Elefant war dabei ein besonders interessantes Thema.

In Afrika sind die schweren Dickhäuter verbreitet. Aber trotz ihrer dicken Haut verletzen sie sich oft. Sie wehren sich mit ihren Stoßzähnen. Elefanten-Stoßzähne bestehen aus Elfenbein. Elfenbein ist ein sehr wertvolles Material. Deswegen schneiden manche Menschen illegal die Stoßzähne der Elefanten ab. Die Elefanten können sich dann nicht mehr wehren und werden meistens von Löwen oder anderen Raubtieren getötet.

Elefantenbabys können von Müttern, die keine Stoßzähne mehr haben auch nicht beschützt werden und werden meistens auch von Raubtieren getötet.

Ausgewachsene Elefantenbullen wiegen 7 Tonnen. Elefantenbabys  spielen sehr gerne.

Viele Menschen setzen sich für bedrohte Tiere ein. Aber es wäre schön, wenn sich noch mehr Leute für den Tierschutz einsetzen würden.

 

Amelie Schröder, Klasse 4a

 

 

Unser Sonnensystem

In unserem Sonnensystem gibt es folgende Planeten: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun

 

Seitdem Pluto nicht mehr als Planet gilt, ist Merkur der kleinste Planet. Der Merkur ist am nächsten an der Sonne entfernt.

 

Man sagt auch, dass die Venus der Geschwisterplanet der Erde ist, da beide fast gleich groß sind. Die Venus ist übrigens der einzige Planet, der sich im Uhrzeigersinn dreht. Alle anderen, wie auch die Erde, drehen sich gegen den Uhrzeigersinn.

 

Die Erde ist unser Heimatplanet. Sie ist auch der einzige Planet mit einer Atmosphäre, die Sauerstoff enthält.

 

Der Mars ist so rot, weil er zum größten Teil aus Eisen (Rost!) besteht. Deswegen wird er auch als Rostkugel bezeichnet.

 

Der Jupiter ist ein Sturmplanet. Er hat einen großen Sturm, der sich das große Auge nennt. Der Sturm ist so groß, dass unsere Erde dort 3-4 Mal hineinpassen würde. Der Jupiter ist außerdem auch der größte Planet in unserem Sonnensystem.

 

Saturn ist der zweitgrößte Planet im Sonnensystem; er hat außerdem viele Ringe, die wahrscheinlich aus Felsbrocken bestehen.

 

Der Uranus ist sehr weit von der Sonne entfernt, aber nicht der am weitesten entfernte Planet. Der Uranus hat 13 Ringe, die aus Felsmaterial und Felsbrocken bestehen. Die Felsbrocken können bis zu 10 Meter groß werden.

 

Der Neptun ist am weitesten von der Sonne entfernt und somit auch der kälteste Planet unseres Sonnensystems. Der Neptun braucht deshalb auch am längsten, um die Sonne zu umkreisen.

 

Lilly Schäfer und Delia Hahn, Klasse 4a

 

 

 

            Ostwind-zusammen sind wir frei

 Ein trauriges, schönes aber auch spannendes BUCH,  geschrieben von  Carola Wimmer.

Verbranntes Zeugnis, Versetzung missglückt, Auto des Lehrers in Brand gesetzt- Feriencamp, ade!!!

Mika ist totunglücklich! Sie muss stattdessen zu ihrer Großmutter nach Kaltenbach, die sie nicht einmal kennt! Diese wohnt auf einem Reiterhof. Dort lernt sie Sam, den Stallburschen kennen, der ein Auge auf sie werfen soll. Das ist jedoch gar nicht so einfach. Denn Mika ist immer auf Trab, als sie das scheue Pferd Ostwind kennen lernt. Als sie erfährt, dass Ostwind abgeholt werden soll, bittet sie Sam um Hilfe. Dessen Großvater ist bereit Mika und Ostwind zu helfen, indem er Mika reiten beibringt. Mika und Ostwind werden ein Team, so dass sie bei den „Kaltenbach-Classics“ teilnehmen können. Doch da ist ja auch noch die Rivalin Michelle… Was wird geschehen???
Wer gerne spannende Bücher mag und Pferde liebt, wird auch dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Elisa Burkowski und Pauline Wiegand, Klasse 4a

 

 

Ganztagsangebot in der Kinderbrücke
Spiele, Essen, Hausaufgaben und Spaß

Im Ganztagsangebot kann man an der Kinderbrücke in Wächtersbach bis 14:40Uhr betreut werden. Zuerst wird gegessen, in der Friedrich-August-Genth-Schule (Mensa) oder in der Schule als „Brotkind“. Das bedeutet, dass man auch sein eigenes Essen mitbringen kann. Man kann auch für wenig Geld Süßigkeiten zum Nachtisch in der Mensa kaufen.

Danach wird draußen auf dem Schulhof 5 bis 20 Minuten gespielt. Später werden in Ruhe die Hausaufgaben gemacht und als letztes kommt Spiel und Spaß dran. In dieser Zeit gehen wir in die Turnhalle oder backen Pizza, machen Obstsalat oder Spagetti. Wenn das Wetter gut ist, fahren wir auch mit den Rädern und anderen Fahrzeugen auf dem Schulhof. Bei schlechtem Wetter bleiben wir manchmal auch im Klassenzimmer und spielen Brettspiele oder basteln. Wir haben immer viel Spaß zusammen.

 Rabia Degirmenci und Evelin Walter, Klasse 4a

 


 

Minecraft

In unserer Freizeit spielen wir gerne Minecraft. Das ist ein Spiel, bei dem man mit verschiedenen Bausteinen eine eigene Welt erstellen kann.

Dieses Spiel ist für große und kleine Kinder geeignet. Es gibt Tiere und verschiedenen Arten von Blöcken. Der seltenste Block in Minecraft ist Smaragd. Man kann im Survival- und Kreativmodus spielen. Es gibt verschiedene Minispiele in Minecraft zum Beispiel PVP Battle, Bettwars und „Gomme sagt“. In Minecraft gibt es Zombies, Creeper, Spinnen, Skelette, Slimes, Endermans, Silberfische, Gast, Zombiepigmans, Mäuse, Fledermäuse und Hexen. Es gibt als Tiere: Pferde, Schafe, Schweine, Küken und Hühner. Außerdem gibt es auch eine Hölle, die Nether heißt und einen Enderdrachen.

Wir mögen dieses Spiel weil man da coole Sachen bauen kann.

 

Fiona Polster und Michell Sacher, Klasse 4a

 

 

Honey Generation der SG-Haitz 1908 e.V.

Wer hat Lust mit uns zu tanzen?
Wir, die Tanzsportgruppe Honey Generation, suchen noch Kinder ab 6 Jahren, die Spaß am Tanzen haben. Wir sind eine Leistungssportgruppe der Disziplin Gardetanz Polka. Die Polka macht viel Spaß, und es gibt sogar akrobatische Elemente wie Räder, Sprüngen und Spagat, die das Publikum immer wieder zum Staunen bringen. Wir haben sehr nette Trainer und wenn man später auf Turniere geht, lernt man immer wieder neue Freunde kennen.
Wenn ihr Polka auch mal ausprobieren wollt, dann kommt doch einfach zu einem Schnuppertraining immer Freitag von 15.00Uhr bis 16:00Uhr in der Mehrzweckhalle in Gelnhausen-Haitz. Trainiert wird die Gruppe übrigens von Frau Gina Ehrlich.

Jasmin Müller, Klasse 4a

 

 

Wie wäre es mit Tischtennis?

Wenn ihr Spaß an Bewegung und Spielen habt, dann seid ihr im Tischtennis-Verein richtig gut aufgehoben. Jeden Freitag von 16:00-17:30 Uhr in der kleinen Turnhalle neben der FAG findet es statt. Jeder ist willkommen , von klein bis groß. Zur Belohnung für gute Spielleistung bekommen die Spieler ihren eigenen Schläger  geschenkt und man kann in die zweite Gruppe wechseln. Diese Gruppe ist etwas schwieriger. Beim Tischtennis -Verein lernt man viele neue Freunde kennen, die Lehrer sind nett und hilfsbereit. Kommt vorbei und schaut es euch an und am besten probiert es gleich aus. Es ist einfach, mit ein bisschen Übung kann es jeder.

Kimberly Nowak, Klasse 4a

Herr Bombelmann und die vergessene Zeit

Herr Bombelmann liegt in seinem Haus. Er schläft ein. Er wacht auf und geht raus. Er sieht ein Schild. Ein Schild auf dem steht: 2019. Herr Bombelmann wundert sich: „Habe ich so lange geschlafen?“ Er geht spazieren und geht in den Wald und Herr Bombelmann fällt ein Loch hinunter. Herr Bombelmann sagt, dass ist aber ein tiefes Loch. Er kommt auf dem Boden an. Er findet menschliche Skelette. Er fragt sich: „Bin ich der einzige Mensch, der noch lebt?“ Dann kommt der Maulwurf und Herr Bombelmann versteht den Maulwurf. Auf einmal ist er wieder im Haus. Er geht raus und sieht, dass alles wieder normal ist. Er geht wieder spazieren und er sieht das Loch nicht mehr. Da geht er wieder nach Hause und legt sich in seinen Schaukelstuhl und schaukelt von hinten nach vorne und von vorne nach hinten. Doch dann kommt Hubert und will Auto fahren. Herr Bombelmann macht das Auto an. Sie fahren zur verlassenen Burg. Das ist für Hubert zu gruselig. Hubert will gehen, doch Herr Bombelmann wird irgendwie angezogen. Herr Bombelmann entreißt sich und geht wieder nach Hause.                          von Max

 

Herr Bombelmann im Zauberland

„Ein schöner Tag heute“, sagt Herr Bombelmann und er ging spazieren in den Wald. Er fand eine Tür und er ging hinein. Er sagte: „Wow ist das schön hier.“ Herr Bombelmann hatte Spaß und er lachte fröhlich. Schmetterlinge fliegen um ihn herum. Er fand viele Freunde. Nun sagte er: „ Ich muss gehen, es ist spät.“ Aber die Tür ist zu gegangen. „Egal, dann sehen wir uns morgen.“               von Regina

Herr Bombelmann mit der Zeitmaschine

Ein neuer Tag und Herr Bombelmann hatte eine kaputte Lampe. Und er fand eine Zeitmaschine. Er reiste, aber er wusste nicht wohin er fliegt. Er kommt an und ist im Mittelalter. Er sah einen Ritter und er wollte auch ein Ritter sein. Er fragte, ob er es probieren kann und er schaffte es nicht. Ein paar Jahre später hat er es noch einmal versucht. Er hat es geschafft und war froh darüber.                         Von Regina

Herr Bombelmann und die Burgbesichtigung

Herr Bombelmann guckte im Fernsehen etwas über eine Burgbesichtigung. Herrn Bombelmann gefällt es gut. Herr Bombelmann möchte so etwas auch machen. Die Burg ist in der Nähe. Mit seinem roten Auto fährt er los. An der Burg angekommen steht auf einem großen Schild: Burgbesichtigung 3 Uhr. Zum Glück ist gleich 3 Uhr. Dann geht es endlich los. An einer Ritterrüstung bleiben sie stehen. Als die anderen weitergehen ist Herr Bombelmann so erstaunt, dass er gar nicht bemerkt, dass die anderen weggehen. Als Herr Bombelmann sich umdreht, sind die anderen Menschen weg. Herr Bombelmann hat sich verlaufen. Also sieht sich Herr Bombelmann auf der Burg um. Auf einmal sieht er einen Knopf. Weil Herr Bombelmann neugierig ist, drückt er auf den Knopf. Eine Klappe öffnet sich unter ihm. Herr Bombelmann rutscht eine Rutsche hinunter und traut seinen Augen nicht. Der Raum, in dem er sich befindet, ist von oben bis unten voller Goldstücke.

Aber weil es schon so spät ist drückt Herr Bombelmann auf einen zweiten Knopf. Diesmal geht es die Treppe hoch und wenig später erzählt Herr Bombelmann allen von seinem Abenteuer.                           Von Hanna

 

Herr Bombelmann am Strand

Herr Bombelmann und sein kleiner Freund Hubert fahren zum Strand. Das kleine Auto namens Flitz ist am Flitzen. Hubert wollte schwimmen, aber Herr Bombelmann hat schnell nein gesagt: „Wenn du jetzt zum See gehst und du nicht schwimmen kannst, dann ertrinkst du.“ Hubert sagt: „Okay.“ Auf einmal stolperte er über einen Stein und fiel ins Wasser. Flitz hupte: „Tütütüt.“ „He Hubert, wo bist du?“ fragt Herr Bombelmann. Herr Bombelmann springt ins Wasser und schwimmt um sein Leben. Zum Glück ist Hubert nicht gestorben. Sie gingen wieder zum Strand und Flitzi raste zu Hubert.                                   Von Acelya

 

Herr Bombelmann und der verfluchte Pirat

Herr Bombelmann wacht auf und freute sich , weil er das erste mal angelt. Aber er hat auch Angst. Er frühstückt und dann geht es los. Er ist angekommen am See. Er fährt mit seinem Boot. Er hat für die Fische leckere Würmer dabei. Er fängt schon fünf Fische. Auf einmal kommt ein Sprudel und der Sprudel nimmt Herr Bombelmann mit. Da kommt ein Piratenschiff und da ist der böseste Kapitän der Welt namens Bösheit. Herr Bombelmann hat viel über Pirat Bösheit gelesen. Herr Bombelmann dachte: „Das wäre ein Mythos.“ Herr Bösheit hat Herrn Bombelmann gesehen und Kurs auf Bombelmann genommen. Wieder kommt der Sprudel und weht Herrn Bombelmann wieder nach Hause. Er kann sich an gar nichts erinnern und er denkt, dass alles nur ein Traum war.

Von Daniel

Herr Bombelmann der Lehrer

Herr Bombelmann stellt sich seiner Klasse vor und die Kinder waren in der ersten Stunde. Herr Bombelmann ist sich nicht sicher, was die Kinder in der Pause machen. Die Pause ist vorbei und 8 Kinder einer anderen Klasse gehen sich bei Herrn Bombelmanns Klasse beschweren. Herr Bombelmann denkt sich: „Ojemine.“ Der Direktor sagt: „Das ist die schwierigste Klasse der Welt.“ Herr Bombelmann sagt: „Ich ziehe das durch.“ „Von mir aus“, sagt der Direktor. Am nächsten Tag geht Herr Bombelmann wandern. Eine Stunde später greifen 5 Hunde an. Herr Bombelmann sagte den Kindern, sie sollen zur Schule gehen. Er rennt weg nach Hause und holt den Hundefänger. Das Problem ist gelöst.

Von Daniel

Herr Bombelmann in den Bergen

Herr Bombelmann wollte Urlaub machen. Er wollte in die Berge fahren. Herr Bombelmann fuhr mit seinem roten Auto in die Berge. Erfährt nach Österreich. Die Fahrt dauerte einen Tag. Er hat sich ein schönes Haus in der Nähe der Berge gebucht. Er blieb eine Woche in Österreich. Am ersten Tag ging Herr Bombelmann gleich in  die Berge. Auf einmal stieß Herr Bombelmann auf eine Höhle. Er war neugierig und ging in die Höhle. In der Höhle sah er etwas Glitzerndes. Er ging dem Glitzernden nach. Es war ein Diamant. Er ging in ein Geschäft und fragte: „Wie viel ist der Diamant wert?“ „Er ist 10000 Euro Wert.“ Herr Bombelmann wundert sich sehr. Er verkauft den Diamanten.

Von Jan & Philipp

Die Geisterstunde

Heute wollte ein Bekannter bei Herrn Bombelmann übernachten. Er machte es sich im Keller gemütlich. Sie gingen so gegen 9 Uhr schlafen. Der Bekannte wachte etwa um Mitternacht auf. Der Bekannte sah Geister. Er rannte schnell hoch zu Herrn Bombelmann und sagte: „Im Keller spukt es.“ Herr Bombelmann ging in den Keller. Im Keller war ein laufendes Skelett. Das Skelett flüchtete durch das Fenster. Herr Bombelmann ging dem Skelett nach. Es flüchtete auf den Friedhof und ging in ein Grab. Auf dem Grab stand: HERR BOMBELMANN.

Von Jan und Philipp

Die Zeit der Untoten

Herr Bombelmann ist am Morgen aufgewacht. Er zieht sich an und geht raus. Er geht zur Polizei. Er arbeitet da. Er zieht an einem Seil. Da hört er den Alarm. Er rennt zu der Zentrale. Er guckt auf die Kamera. Er sieht Zombies. Er nimmt eine Waffe. Er nimmt eine Pistole, ein Gewehr und einen Sniper. Er geht raus und rät seinen Kollegen, die Zombies zu töten. Werden sie gewinnen? Das wissen Sie nicht. Herr Bombelmann hat nur überlebt. Er ist aber abgehauen. Er ist in eine Grube gefallen. Die war voller Menschen. Jeder Mensch oder jedes Tier haben sich da versteckt. Weil Herr Bombelmann bewaffnet war und ein Polizist war, waren die Leute beruhigt. Herr Bombelmann sieht Hubert. Er schreit: „Hubert, komm doch.“  Hubert antwortet: „Okay, aber wo bist du?“ Herr Bombelmann sagt: „Ich bin hier.“ Hubert antwortet: „ Ah da bist du, ich komme Herr Bombelmann.                                         Von Yusuf

Herr Bombelmann und das Theaterstück

Im Fernsehen läuft etwas über ein Theater. Herr Bombelmann möchte auch so etwas machen. Am nächsten Tag ging er ins Theater und fragte, ob er mitmachen könnte. Der Mann im Theater sagte:“Ja, wir machen ein Theater über den gestiefelten Kater. Du bist der gestiefelten Kater.“

Sie übten das Theaterstück noch lange. Dann fährt Herr Bombelmann nach Hause. Dann legt er sich schlafen. Am nächsten Morgen fährt er zum Theater. Dann fängt das Theaterstück an. Die Leute klatschen. Herr Bombelmann hatte noch nie etwas so Tolles gemacht.

Von Lilli

 

Herr Bombelmann auf dem Bauernhof

Herr Bombelmann ging auf den Bauernhof und sagte: „Das ist eine Kuh.“ Und ging, um sie zu füttern. Gar nicht lange später frisst die Kuh die Haare von Herrn Bombelmann. Kurz danach sagte Herr Bombelmann: „Es ist kahl auf meinem Kopf.“ Dann fasst er ich auf den Kopf und da sind keine Haare mehr. Dann ging  Herr Bombelmann zu der Kuh und bringt sie zum Metzger. Da lachte er.                           Von Leon

 

Herr Bombelmann im Kino

Herr Bombelmann geht mit Christina ins Kino. Sie gucken einen schönen Film. Der Film heißt Freunde für immer. Hubert ist auch bei dem gleichen Film. Hubert hat eine Freundin mitgenommen. Die Freundin hat sich etwas zum Trinken gekauft. Sie gehen zusammen raus, dann reden sie über den Film. Dann gehen sie nach Hause. Herr Bombelmann setzt sich in seinen Schaukelstuhl und schaukelt von vorne nach hinten und von hinten nach vorne.                                   Von Mia

Herr Bombelmann und das Schloss

Herr Bombelmann war zu Hause und auf einmal hört er etwas aus der Garage. Es hört sich so an:“Bumm.“ Herr Bombelmann erschrak sich. Er ging in die Garage, es war nur sein Auto. Es war nur sein Maulwurf. Er hat die Werkzeugkiste auf das Auto geschubst. Er ging ins Auto und fuhr los. Diesmal war die Einfahrt weiter weg. Auf dem Schild stand Schloss zum König Bombo. Herr Bombelmann fuhr in die Einfahrt. Da vorne sieht er das Schloss. Er fuhr zum Schloss. Vor der Tür stand der König Bombo. Herr Bombelmann fragte den König Bombo: „Kann ich mal in dein Schloss?“ König Bombo lässt ihn ins Schloss. König Bombo sagt: „Komm wir setzen uns an den Tisch.“ Dann gehen sie zum Tisch. König Bombo fragte: „Was führt dich hier her?“ Herr Bombelmann erzählt die Geschichte, wo er herkommt und wer er ist.

Von Jolina

Herr Bombelmann und die große Übernachtung

Eines Tages ist Herr Bombelmann mit seiner Klasse zufrieden und er will  mit seiner Klasse übernachten. Alle Kinder sind da und sie gucken `Das kleine Gespenst`. Sie dürfen noch eine Geschichte schreiben. Die Kinder haben etwas gesehen und sagen das Herrn Bombelmann. Er sagt: „Das war wohl Herr Eckert. Er macht wohl noch etwas.“ Danach geht die Tür auf. Herr Eckert sagt: „Das passiert öfters,“ und auf einmal brennt es. Herr Eckert kommt mutig und löschte das Feuer. Die Kinder sagen: „Wir wollen nach Hause.“ Herr Bombelmann ruft von allen Kindern die Eltern an. Herr Eckert sagt: „Immer einmal im Jahr kommt das vor.“ Da sagt Herr Bombelmann: „Das war wohl ein Traum.“ Obwohl es kein Traum war.

Von Daniel

Herr Bombelmann und die Kammer des Schreckens

Herr Bombelmann flog nach London. Er sah den berühmten Harry Potter mit Ron Weasley. Harry lehnte sich gegen die Absperrung und verschwand. Herr Bombelmann machte es auch. Er war auf Gleis neun-dreiviertel. Er stieg in den Zug und fuhr los. Er ging hinter Harry her. Er war da. Herr Bombelmann war im Turm der Gryffindors. Er sah Hermine. Er sah Sirius Black und Dumbledore. Er ging zu Professor McGonagle. Herr Bombelmann ging in die Bücherei. Er ging mit Harry in das Klo maulender Myrrte. Er sah den Eingang zur Kammer des Schreckens. Er ging rein. Herr Bombelmann kam zu Kammer des Schreckens und sie öffnet sich. Er besiegte Lord Voldemort und fuhr wieder nach Hause.                              Von Anouar

Herr Bombelmann und der Waldbesuch

Herr Bombelmann ging in den Wald. Er sieht ein Baumhaus. Er ging die Leiter hinauf und war im Baumhaus. Eine Leiter führte in den Himmel. Er ging die Leiter hinauf. Es dauerte eine Stunde bis Herr Bombelmann oben war. Herr Bombelmann stand auf einer Wolke. Die Wolke flog sanft durch den Himmel. Er sah verstorbene Menschen. Er sah sogar seinen Ur-ur-ur-Opa. Er flog ganz schnell zu seinem Ur-ur-ur-Opa und spielte mit ihm Schach. Sie spielten 5 Runden. Vier davon gewann sein Opa eine gewann er. Dann flog er weiter und sah den Kaiser von Rom. Er flog weiter und sah noch eine Treppe. Er ging hinauf und bekam einen Raumanzug. Herr Bombelmann ging bis auf den Mond. Er sah ein Haus und ging hinein. Das waren Marsmännchen. Sie fragten: „Was hast du für einen Anzug?“ Herr Bombelmann sagte, den brauche er um Luft zu holen. Dann spielten sie Mondfußball. Herr Bombelmann verabschiedete sich und ging nach Hause.

Von Philipp

 

Herr Bombelmann und Flugspasti und Kaiser Akiwaschi und Hubert

Die vier Freunde zocken Nintendo, WII und PS3. Sie spielen immer nur Tomodachi-live. Die PS3 werfen sie in den Schickaschicka Wald. Sie ist kaputt. Es zitterte eine Stimme: „Abrast wird euch in die Hölle bringen.“ „Huhuhu hihihihihi juhu.“ Herr Bombelmann sagt: „Bitte nicht Abrast.“ „Okay.“ Und hubkabumm Herr Bombelmann konnte nichts sagen.  Flugspasti und Kaiser Akiwaschi sind Tod.

Von Julian

Herr Bombelmann und die magische Zeitportaltasche

„Felix wo bist du?“      „Hier oben Herr Bombelmann. Die Wolken sehen wie magische Taschen aus – huhu.“         Herr Bombelmann sah das nicht. Herr Bombelmann kommt die Strickleiter hoch. Sie spielen Dame. Ein Spielbrett steht da. Sie finden eine Tasche. Sie machen sie auf – Wächtersbach – Sie sind in Wächtersbach. Das machen sie 50 mal in 15 Ländern. Dann hatten sie keine mehr. Sie gehen zum Bürgermeister. Die Tasche geht ins Museum.                   Von Julian

Herr Bombelmann im Weltall

Herr Bombelmann war in seinem Haus in seinem Schaukelstuhl und schaukelte von hinten nach vorne und von vorne nach hinten. Die Post kam und ein Brief lag in seinem Briefkasten. Er nahm den Brief aus dem Briefkasten und öffnete ihn. Auf dem Blattstand: Sie haben einen Weltraumurlaub gewonnen. Herr Bombelmann sagte: „Juchu, ich darf in das Weltall.“ Am nächsten Tag ging er zu der Rakete. Herr Bombelmann stieg ein und schon ging es los. Er machte ein Foto von der Erde von oben. Er sagte: „Tolle Aussicht von hier.“ Ein Meteorit stoß gegen den Benzintank. Das Benzin lief aus. Herr Bombelmann geriet in Panik.Aber die Rakete landete auf dem Mond. Es war toll auf dem Mond. Zum Glück fand Herr Bombelmann einen Benzintank. Er füllte nach und flog zurück zur Erde.

Von Philipp

Herr Bombelmann und die Übernachtung

Herr Bombelmann hatte eine Schulübernachtung. Er kam zur Schule und es waren noch Max, Jan, Anouar, Daniel, Philipp, Levin, Julian, Jolina, Celina, Marcel, Lilli, Hanna, Lacy, Regina, Mia, Aysegül, Acelya und Leon da. Frau Fix war die Lehrerin. Um 20:00 Uhr hat die Klasse einen Film geguckt. Um 23:17 Uhr ist Herr Bombelmann eingeschlafen und um 6:30 Uhr waren alle wieder wach. Um 7:45 haben alle gefrühstückt und Herr Bombelmann hat um 9:30 Kunst. Er fand Kunst schön. Man durfte einen Brief an Kim schreiben oder einen Stern oder ein Pferd basteln oder malen. Am ende des Tages ging er nach Hause und setzte sich in seinen Schaukelstuhl.                                 Von Anouar

Herr Bombelmann und der neue Hund

Herr Bombelmann geht in die Tierhandlung und kauft sich einen Hund. Es ist ein kleiner Dalmatiner. Sie gehen nach Hause und Herr Bombelmann gibt ihm Wasser und Essen. Am Mittag gehen sie spazieren und spielen mit einem Ball im Garten. Danach gehen sie einkaufen. Sie kaufen Lebensmittel und Getränke und Leckerlies für den Hund. Herr Bombelmann überlegt sich einen Namen für seinen Hund. Er nennt ihn Nikola. Dann gehen sie nach Hause und essen. Am Abend gehen sie in den Wald spazieren und treffen da einen anderen kleinen Hund. Die beiden Hund kennen sich schon und toben über die Wiese. Als es dunkel wird gehen sie nach Hause und schlafen.                                  Von Lacy

Herr Bombelmann lernt Fußball

Herr Bombelmann guckt im Fernsehen etwas über Fußball. Herr Bombelmann möchte so etwas auch machen. Also ruft Herr Bombelmann seinen Freund Hubert den Maulwurf an und fragt, ob er heute Mittag um 3 Uhr zum Sportplatz kommen kann. Um drei Uhr wartet schon Hubert der Maulwurf, als Herr Bombelmann erschöpft angerannt kommt. „Ich musste gerade noch ein Fußballtrikot kaufen,“ sagt Herr Bombelmann erschöpft. Dann geht es endlich los. Auf einmal schießt Herr Bombelmann ein Eigentor. „So ein Mist,“ruft er. Auf einmal schießt Herr Bombelmann ein Tor. Herr Bombelmann gewinnt 1:0 gegen Hubert den Maulwurf. Am Abend übernachtet Hubert bei Herrn Bombelmann. Und am nächsten Tag stellt Herr Bombelmann fest: „Das müssen wir öfter machen.                                  Von Hanna

Herr Bombelmann und die Klasse 3b

Herr Bombelmann ging in die Schule und er wollte die Klasse 3b sehen. Frau Seidel sagte: „Kommen sie, ich bringe sie hin. Hier ist die Klasse 3b.“ Herr Bombelmann war gespannt: „Mal gucken wie die Klasse reagiert.“ Er klopfte. Frau Fix machte die Tür auf. „Hallo Herr Bombelmann,“ sagte Frau Fix, „Komm doch rein.“ „Okay,“ sagte Herr Bombelmann und ging rein. „Guten Morgen Herr Bombelmann,“ sagten die Kinder. Frau Fix sagte: „Wo ist den Hubert der Maulwurf?“ „ Ach der ist krank,“ sagte Herr Bombelmann. Auf einmal fing es an zu brennen und Herr Eckert stürmte herein: „Alles raus, es brennt.“ Die ganze Klasse rennt raus. Auf einmal ist es Frau Fix schwindelig geworden und sie viel auf den Boden. Die ganzen Kinder schreien: „Keine Schule mehr.“ Frau Fix wachte auf und damit ist die Geschichte fertig.                      Von Acelya

 

Herr Bombelmann und der Zaubertrank

Herr Bombelmann war in seinem Garten. Er sagte: „Toller Tag heute.“ Er sah auf seinen Kalender. Auf seinem Kalender stand: 13.00 Uhr – Ausflug zu einer Ritterburg. Er fährt mit dem Schiff zur Ritterburg. Er setzt sich auf eine Truhe in der Ritterburg. Er sagt: „Hier sieht es wirklich toll aus.“ Er öffnete die Truhe und nahm eine Flasche heraus. Er trank die Flasche leer. Er wunderte sich, was mit ihm los war. Er konnte durch eine Wand gehen und er ging nach Hause.

Von Philipp und Jan

 

Herr Bombelmann und der Hund im Wald

Herr Bombelmann sitzt in seinem Schaukelstuhl. Er ging raus und ging in die Garage. Herr Bombelmann sagte zu seinem Auto: 2Wollen wir mal wegfahren?“ Dann fuhr Herr Bombelmann in den Wald, den es schon seit 2001 gibt. Dann kam ein Hund. Er kann reden. Er fragt: „Wo kommst du her?“ Herr Bombelmann erzählt: „Ich wohne nebenan.“ Herr Bombelmann fragt: „Willst du mit mir kommen?“ Der Hund antwortet: „Ja!“ Herr Bombelmann und der Hund gingen zusammen nach Hause. Jetzt gibt Herr Bombelmann ihm einen Namen. Der Hund sagt: „Ich weiß, wie ich heiße. Ich heiße Tom.“ Dann sagt Herr Bombelmann: „Okay, dann ist dein Name eben Tom.“ Herr Bombelmann geht genervt zu seinem Schaukelstuhl und schaukelt von hinten nach vorne und von vorne nach hinten.         Von Jolina

 

Herr Bombelmann und das Schachspiel

Herr Bombelmann liest in der  Zeitung etwas über Schach. Herr Bombelmann möchte auch so etwas machen. Er ruft seinen Freund Hubert den Maulwurf an. „Ob du heute um 3 Uhr kommen kannst,“fragte er ihn. „Na, klar.“ Hubert kommt gerade. „Hallo,“ ruft Herr Bombelmann. „Dann kann es ja los gehen,“ sagt Hubert. „Ich habe ein Schachspiel gekauft,“ sagte Herr Bombelmann. Sie spielen Schach. Herr Bombelmann hat in der ersten Spielrunde gewonnen. In der zweiten Runde gewinnt Hubert. Es wurde Abend. Herr Bombelmann musste nach Hause. Als er zu Hause war setzte er sich in seinen Schaukelstuhl und schaukelte nach vorne und nach hinten.                   Von Lilli

Herr Bombelmann und das Fußballspiel in Wächtersbach

Herr Bombelmann macht Urlaub in Wächtersbach. Er las in der Zeitung, dass es das erste Fußballspiel in Wächtersbach gab. Es war morgen. Herr Bombelmann fuhr zum Fußballspiel. Als er am Tor war fragte der Mann an der Kasse: „Bist du Herr Bombelmann?“ Da sagte er: „Ja!“ Ich bin Herr Bombelmann.“ Da sagte der Kassierer: „Sie haben einen Zeitungswettbewerb gewonnen und kommen kostenlos rein.“ Herr Bombelmann freute sich und ging rein. Die Ansage sagte: „Im Tor ist Julian, in der Abwehr Anouar, Yusuf und Max, im Mittelfeld Daniel und Marcel und im Sturm Philipp. Die Gegner sind Borussia Dortmund.“ Das Spiel wurde angepfiffen. In der 44. Spielminute machte Anouar das erste Tor und in der 64. Spielminute machte Philipp das zweite Tor. In der 89. Spielminute machte Marco Reus das erste Tor für Dortmund. Wächtersbach gewann 2:1 gegen Dortmund. Herr Bombelmann fuhr nach dem Spiel nach Hause und legte sich in den Schaukelstuhl.         Von Anouar

Herr Bombelmann und die Kammer des Schreckens

Herr Bombelmann saß eines Tages in seinem Schaukelstuhl. Dann kam die Post an und darin stand: ein Höhlenbesuch für 20 Euro. Am Montag ist Höhlenbesuch. Dann sagte Herr Bombelmann: „Es fängt schon morgens  um 5.00 Uhr an.“ Dann ging er früh ins Bett und stellte um halb 5 seinen Wecker. Am nächsten Tag fuhr er zum Höhlenbesuch und in der Warteschlange musste er kaum warten, weil wenig los war. Gar nicht lange später ging es los. Als er unten angekommen ist, hat er sich umgedreht und hat die Kristalle fotografiert. Dann drehte er sich um und keiner war mehr da. Er ging in den nächsten Höhleneingang die Treppe hoch. Dann sah er an der Wand rein geritzt: Kammer des Schreckens. Er rannte die 1000 Stufen hinauf. Nach einer Weile ist er oben angekommen und sah keinen Lebenden mehr. Auf einem Schild stand 2019. Dann sagte Herr Bombelmann: „Ist jetzt schon so viel Zeit vergangen?“ Dann fährt er nach Hause und setzte sich in seinen Schaukelstuhl. Nach einer Weile ging er raus und da stand auf einem anderen Schild: 2014. Nach seinem Spaziergang ging er wieder nach Hause in seinen Schaukelstuhl. Dann schlief er ein und sagte: „Wo bleibt denn die Zeitung?“ Dann kam die Zeitung an seinen Kopf geflogen. Auf der Zeitung stand wieder `Ein Höhlenbesuch'. „Nein, da gehe ich nie wieder hin. Für mich hat es sich aus gehöhlt.“                   von Leon

Herr Bombelmann und sein neues Minecraft – Spiel

Sein neues Spiel hat hat 40 Euro gekostet. Er spielt das Spiel jeden Tag. Herr Bombelmann ist jetzt richtig süchtig danach. Dann kommt seine Mutter rein und ruft die Polizei. Die Polizei nimmt das Spiel weg. Jetzt weint Herr Bombelmann, weil sein neues Spiel weg ist. Die Polizei gibt ihm 20 Euro und erkauft sich eine Jacke. Die Jacke kostet 15 Euro. Er kauft sich eine Mütze, die Mütze kostet 5 Euro. Herr Bombelmann holt sich einen Hund, der Hund kostet 100 Euro. Er kauft den Hund, der Hund heißt Bax. Von Levin

Herr Bombelmann und sein Freund Levin

Herr Bombelmann trifft einen Jungen, der heißt Levin. Jetzt sind sie Freunde. Auf einmal findet Herr Bombelmann einen anderen Freund. Er heißt Hubert. Levin ist traurig und Hubert freut sich, weil er endlich wieder einen Freund hat. Aber Levin weint jetzt, weil Herr Bombelmann einen anderen Freund hat. Herr Bombelmann war auch traurig, weil Levin weinte und er war ein bisschen sauer. Herr Bombelmann geht nicht mehr spazieren mit Hubert. Und Hubert schreit Levin an. Aber sie haben aufgehört zu streiten, die drei Jungs waren auf einmal Freunde. Sie gehen zum Strand, sie gehen ins Wasser schwimmen und dann bauen sie eine Burg aus Sand. Sie spielen Fangen im Wasser.

Von Levin

 

Gewölle von Turmfalken

Wir Kinder aus der Klasse 4a haben Gewölle von Turmfalken untersucht und Knochen gefunden! Und auch noch so einiges über Turmfalken gelernt.

VORGANGSBESCHREIBUNG: Wie man Gewölle untersucht

Du benötigst einen Wasserkocher, eine Schüssel, eventuell Handschuhe, einen Zahnstocher, eine Pinzette, einen Teller, Zewa, Wasser und natürlich Gewölle.

Als erstes ziehst du die Handschuhe an. Danach kochst du Wasser im Wasserkocher auf.

Wenn das Gewölle in der Schüssel ist, gibst du das kochende Wasser dazu. Allerdings darf das Gewölle nur ganz kurz drinnen sein, sonst löst es sich auf. Das heiße Wasser sorgt dafür, dass die Bakterien abgetötet werden und das Gewölle aufgeweicht wird.

Nun legst du das etwas aufgeweichte Gewölle auf einen Teller und kannst mit Hilfe der Pinzette und dem Zahnstocher nach Knochen und Zähnen absuchen. Wenn du Glück hast, findest du sogar einen Kiefer oder einen ganzen Schädel. Je nachdem, ob du das Gewölle eines kleinen oder großen Vogels hast, findest du auch unterschiedlich große Knochen oder andere Teile, denn jedes Tier frisst ja etwas anderes. Bei kleinen Vögeln wie dem Turmfalken musst du ganz genau hinschauen, denn die Knochen sind sehr klein.

Wenn du die Knochen freigelegt hast, wäschst du die restlichen daran klebenden Fellreste noch mit klarem Wasser in einer Schüssel ab. Die Fellreste kannst du wegwerfen. Die Knochen legst du auf ein frisches Zewa. Nach dem Trocknen kannst du deine Knochen weiter untersuchen und aufheben. Vielleicht findest du heraus, was der Raubvogel gefressen hatte.

Amelie, Elisa, Lilly, Lukas, Victoria und die anderen Kinder der 4a

 

Kontakt

Grundschule Kinderbrücke
Grundschule des Main-Kinzig-Kreises
Gelnhäuserstraße 7
63607 Wächtersbach
Schulleiterin: Silke Siekemeyer

Tel.:06053/1845
Fax.:06053/619676
e-mail:kinderbruecke@schule.mkk.de

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